Barbados
Nelson-Statue und Pferderennen
Barbados wird nicht zu Unrecht Klein-England in der Karibik genannt. Der britische Einfluss ist überall unverkennbar. In Bridgetown, der von den Briten gegründeten Hauptstadt von Barbados findet man neben vielen öffentlichen Gebäuden im neugotischen Stil auch eine Nelson Figur auf dem dortigen Trafalgar Square, die 27 Jahre älter ist als das in London erbaute Denkmal.
Traditionell besuchen die Insulaner samstags ein Pferderennen und gehen sonntags in die Kathedrale zum Gottesdienst. Unverwechselbar karibisch sind aber das Wetter, die tropische Vegetation, die sonnenverwöhnten Strände und das tiefblaue Meer.
Barbados bietet seinen Urlaubsgästen alles, was man sich auf einer Karibikinsel wünscht. Strand so weit das Auge reicht und Ideale Bedingungen für Wassersport aller Art. Besonders attraktiv für Taucher sind zusätzlich die Tropfsteinhöhlen, die der Lebensraum für die bunte Seeanemone sind. Nach einem sonnigen Tag am Strand kann man in der Hauptstadt flanieren und den Abend in Bars und Resraurants ausklingen lassen.
Barbados beherbergt in Gewächsgärten auf einer Klippe in der Nähe von Bahsheba die wohl schönste Gewächssammlung von tropischen Pflanzen in der gesamten Karibik. Ein Ausflug dorthin ist ein unbedingtes Muss für jeden Inselbesucher. Als ein weiteres Ausflugsziel im Landesinneren empfiehlt sich der Cherry Tree Hill, von dem man eine grandiose Aussicht hat.
Heute ist der ehemalige Seeräubersitz Teil einer exklusiven Hotelanlage. Samuel Hall Lord war ein berüchtigter Seeräuber, der durch falsche Lichtsignale Schiffe auf die Riffe lockte und ausraubte. Nach seinem Tod wurde an der küste ein Leutturm errichtet, der seitdem die Schiffe vor den Riffen warnt.