10 Gründe, warum Sie jetzt Photovoltaik mit Stromspeicher kaufen sollten.

10 Gründe
warum Sie jetzt eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher kaufen sollten.

Grund 1:
Eine Solaranlage schützt die Umwelt

Neben wirtschaftlichen Aspekten für die Investition in Photovoltaik mit Stromspeicher spielt auch der Umweltgedanke eine zentrale Rolle. Photovoltaikmodule haben sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt und machen es heute fast jedem Eigenheimbesitzer möglich, mehr Strom zu erzeugen, als dieser benötigt. Dabei sollte man nicht vergessen, dass Solarmodule auch bei Bewölkung Strom erzeugen, es benötigt also nicht immer einen klaren Himmel.

Und auch die Ökobilanz von Solarmodulen ist durchweg positiv, wie das Fraunhofer Institut in seinem aktuellen Bericht erläutert: „Die Energierücklaufzeit für Solaranlagen hängt von Technologie und Anlagenstandort ab. Sie beträgt bei 1055 kWh/m2 globaler horizontaler Jahreseinstrahlung (mittlerer Wert für Deutschland) ca. 2 Jahre [EPIA]. “ Die Lebensdauer von PV-Modulen liegt im Bereich von 20-30 Jahren. Das heißt, dass eine heute hergestellte Solaranlage während ihrer Lebensdauer mindestens 10-mal mehr Energie erzeugt, als zu ihrer Herstellung benötigt wurde. Dieser Wert wird sich in der Zukunft durch energieoptimierte Herstellungsverfahren weiter verbessern. Selbiges trifft auch auf Stromspeicher zu, sofern es sich hierbei um Lithium-Ionen Stromspeicher handelt. Diese enthalten viele wertvolle Rohstoffe, welche zu einem sehr hohen Anteilen recycelt werden. Stromspeicher und Module können übrigens bei den meisten Wertstoffhöfen kostenfrei abgegeben werden.

Grund 2:
Mit einer Photovoltaikanlage und Stromspeicher sind Sie unabhängig von Großkonzernen

Die deutsche Stromlandschaft ist geprägt von 4 Großkonzernen: EON, RWE, EnBW und Vattenfall. Zudem gehören auch viele kleine, vermeintliche Öko-Startups diesen Konzernen an. Eine Aufschlüsselung des Ökostromanteils der jeweiligen Anbieter wurde zuletzt in einer Studie des Ökostromanbieters Lichtblick veröffentlicht (http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/energiewende-so-klimaschaedlich-ist-ihr-stromanbieter-wirklich-a-1189598.html). Und selbst wenn Sie Ökostrom bestellen, kommt aus Ihrer Steckdose nicht zwingend Ökostrom.

Mit einer Solaranlage mit Stromspeicher können Sie diesen Unternehmen weitestgehend aus dem Weg gehen und bis zu 80% Ihren eigenen, echten Ökostrom erzeugen.  Den restlichen Strombedarf können Sie mit Wirklich Ökostrom z.B. von Polarstern, einem Mini-Blockheizkraftwerk oder einer Brennstoffzelle decken.

Grund 3:
Photovoltaik mit Stromspeicher schützt Sie vor Strompreissteigerungen

Die durch eine Solaranlage und Stromspeicher erlangte Unabhängigkeit befreit Sie nicht nur aus den Fesseln der Großkonzerne, Sie schützt Sie gleichzeitig vor Strompreissteigerungen. Noch vor wenigen Jahren war eine Photovoltaikanlage auf Grund der Einspeisevergütung hauptsächlich als Renditeobjekt interessant, durch den Stromspeicher hat sich dies jedoch radikal verändert. Jede Kilowattstunde Strom, die Sie heute selbst erzeugen wird auch in 20 Jahren noch genau das gleiche kosten. Sie frieren quasi Ihren Strompreis ein. Was viele nicht wissen, die eigene Stromerzeugung ist derzeit wesentlich günstiger als der Strombezug vom Energieversorger. Die Produktionskosten liegen aktuell bei weit unter 20 Cent und das wird auch so bleiben. Ob auch die Stromkosten vom Energieversorger die nächsten 20 Jahre gleichbleiben? Ein Blick in die Vergangenheit lässt nichts Gutes erwarten.

Grund 4:
Die Kosten für eine Solaranlage sind stark gesunken

Photovoltaik hat sich nicht zuletzt dank der Einspeisevergütung und dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) zu einem Massenprodukt entwickelt. Die teils horrende Förderung Anfang er 2010er Jahre hat einen regelrechten Solarboom ausgelöst. In Europa ist dieser Boom jedoch längst vorbei, doch in Asien, Japan, Indien und den USA spielt die Solarenergie eine zunehmend wichtige Rolle. So hat sich die Jährliche Produktion von Solarmodulen in den letzten 8 Jahren global betrachtet mehr als verzehnfacht. Die erhöhte weltweite Nachfrage, modernere Maschinen und ein immer höherer Automatisierungsgrad in der Produktion hat zu einer starken Kostenreduktion geführt. Parallel zu dieser Entwicklung ist aber auch die Leistungen von Solarmodulen stark gestiegen. Waren noch vor wenigen Jahren Solarmodule mit einer Leistung größer 300 Watt eine absolute Ausnahme, so gehören diese heute schon zum Standard. Diese Entwicklungen ermöglichen es, eine Solaranlage mit 7 kWp (Das entspricht in Deutschland etwa der Durchschnittsgröße einer Solaranlage), für weniger als 10.000,- EUR netto zu realisieren. Ein zusätzlicher Stromspeicher macht aus der Solaranlage dann ein echtes, eigenes Ökokraftwerk. Wer im übrigen denkt, eine Solaranlage mache nur bei Südausrichtung und nicht verschatteten Dächern Sinn, unterliegt einem Irrglauben. Ost-West Dächer sind für die Speicherung ebenso gut wie Süddächer und auch verschattete Flächen können dank moderner Technologie problemlos mit Solarmodulen ausgestattet werden.

Grund 5:
Stromspeicher sind mittlerweile 10.000-fach im Einsatz und wirtschaftlich

Alleine 2017 wurden in Deutschland mehr als 30.000 Stromspeicher in Betrieb genommen und 2018 sollen es schon knapp 50.000 Stromspeicher werden. Waren vor wenigen Jahren noch überwiegend Blei-Gel und Blei-Säure Speicher im Einsatz, so werden seit 2 Jahren fast ausschließlich Lithium-Ionen Batterien für die Speicherung von Solarstrom eingesetzt. Diese Stromspeicher werden in ähnlicher Form auch in der Konsumgüterindustrie oder der immer schneller voranschreitenden Elektromobilität verwendet. Hersteller wie Samsung SDI, LG Chem und nicht zuletzt Tesla haben daher die Produktionskapazitäten für Lithium-Ionen Speicher massiv ausgebaut. Die dadurch entstandene Massenproduktion hat in den letzten 3 Jahren zu immensen Preissenkungen geführt und den Stromspeicher wirtschaftlich gemacht.
Aber Vorsicht: Durch den immer größer werdenden Bedarf an Akkus im Automobilsektor kann es mittelfristig wieder zu Preiserhöhungen für stationäre Stromspeicher kommen.

Grund 6:
Das Verhältnis zwischen Anlagenkosten und Einspeisevergütung ist so gut wie lange nicht

Wie schon gesagt spielt die Einspeisevergütung (derzeit etwa 12 Cent pro kWh) keine entscheidende Rolle mehr, für die Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage mit Stromspeicher ist sie dennoch nicht zu unterschätzen. Für jede in das öffentliche Netz eingespeiste Kilowattstunde erhält der Anlagenbetreiber von dem für ihn zuständigen Netzbetreiber für die nächsten 20 Jahre eine Einspeisevergütung. Dank der gesunkenen Systempreise hilft Ihnen die Einspeisevergütung somit, die Solaranlage abzubezahlen oder bezahlt quasi Ihren Reststrombezug. Deshalb sollten auch Solaranalgen mit Stromspeicher immer maximal groß dimensioniert werden. Hierbei empfiehlt es sich jedoch die maximale Anlagenleistung von 10kWp nicht zu übersteigen, da ansonsten die EEG-Umlage anteilig zu bezahlen ist. Außerdem planen Sie vielleicht in naher Zukunft die Anschaffung eines Elektroautos, einer Wärmepumpe oder anderen großen Stromverbrauchern, dann sorgen Sie so schon jetzt für die Zukunft vor.

Grund 7:
Niedrige Finanzierungskosten für Solaranlage mit Stromspeicher

Die Finanzierungskosten bzw. die aktuell zu bezahlenden Zinsen für einen Kredit bei der Hausbank für eine Solaranlage sind aktuell immer noch sehr günstig. Schnell sein lohnt sich aber in jedem Fall, eine Zinssteigerung ist nur noch eine Frage der Zeit. Bedenken Sie aber, dass bei einer Finanzierung grundsätzlich die Kosten für eine Solaranlage steigen. Ein Barkauf ist daher immer der günstigste und schnellste Weg in die Unabhängigkeit. Vorsicht ist bei so genannte Miet- oder Pachtkaufmodellen geboten. Die Verbraucherzentrale NRW hat hierzu kürzlich einige Anbieter überprüft und ist zu keinem besonders guten Ergebnis gekommen.

Grund 8:
Attraktive Förderungen für Stromspeicher

Die Förderbank KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bietet derzeit verschiedene Förderungen für Stromspeicher für Eigenheim und Gewerbe an und auch bei Neubauten sind großzügige Förderprogramme zu nutzen. Neben den bundesweiten Förderungen gibt es seit kurzer Zeit auch in einigen Bundesländern individuelle Förderungen für Solaranlagen und Stromspeicher.  Eine genaue Betrachtung ist jedoch ratsam, oftmals gehen die Förderungen mit Einschränkungen der Anlagenleistung einher.

Grund 9:
Mit Solarstrom lässt sich auch heizen und Warmwasser erzeugen

Wer noch mehr Unabhängigkeit erreichen möchte, kann mit Solarstrom auch problemlos heizen und sein Warmwasser damit auf die gewünschte Temperatur bringen. Hierzu gibt es verschiedene Systeme, wie z.B. Brauchwasserwärmepumpen oder intelligente Heizstäbe, welche genau dann das Wasser erhitzen, wenn ein Solarstromüberschuss vorhanden ist. Der Eigenverbrauchsanteil einer Solaranlage lässt sich damit erhöhen, Kosten für Öl und Gas reduzieren und gleichzeitig wird die normale Heizung geschont.

Grund 10:
Elektroauto oder Hybridfahrzeug mit Solarstrom laden

Es gibt verschiedene Wege ein Elektroauto zu laden, die mit Abstand sinnvollste ist es jedoch dieses direkt mit Solarstrom von der eigenen Solaranlage aufzutanken. Intelligente Wallboxen können überschüssigen Solarstrom direkt zur Ladung des Elektroautos lenken und somit die Betriebskosten für Fahrzeuge senken. Allerdings sollte beachtet werden, dass die Solaranlage ausreichend groß dimensioniert wird und der für die Beladung verwendetet Strom keinesfalls durch den Stromspeicher geleitet wird. Eine Beladung von Elektrofahrzeugen im Privatbereich über einen Stromspeicher macht keinen Sinn, da hier weder die Kapazität noch die Entladeleistungen der Batterien ausreichen. Für gewerbliche Anwendungen gibt es hierfür spezielle Stromspeicher und Ladesäulen.

Fazit:

Es gilt abschließend festzuhalten, dass bereits heute alle Bausteine für eine autarke Stromversorgung vorhanden sind. Wer noch länger wartet, verliert Jahr für Jahr Geld an Energiekonzerne, fördert die weitere Umweltverschmutzung und läuft Gefahr einer Kostensteigerung bei Stromspeichern. 2018 könnte somit das Jahr für Photovoltaik mit Stromspeicher werden.