Eintragungspflicht ins Marktstammdatenregister

Eintragungspflicht im Marktsammdatenregister!

Änderung in der Meldepflicht

PV-Anlagen und Stromspeicherbetreiber (und solche, die es werden wollen) aufgepasst:
Bislang mussten sämtliche Anlagen bei der Bundesnetzagentur im PV-Meldeportal gemeldet werden. Dies änderte sich nun zum 31. Januar 2019: Das Marktstammdatenregister kommt. Alles wissenswerte erfahren Sie im nachfolgenden Beitrag.

 

Was ist das Marktstammdatenregister?

Das Internetportal „Marktstammdatenregister“ ist am 31.1.2019 gestartet und wird einen umfassenden Überblick über zwei Millionen Anlagen und Akteure des deutschen Strom- und Gasmarktes geben. Alle Anlagenbetreiber müssen sich und ihre ca. zwei Millionen Anlagen, darunter 1,7 Millionen Solaranlagen, unter www.marktstammdatenregister.de registrieren. Das Register wird von der Bundesnetzagentur betreut.

 

Was sind die Ziele des Marktstammdatenregisters?

Die Energiewende verändert die Energieversorgung in Deutschland. Aktuelle und zuverlässige Daten zur Strom- und Gasversorgung sind dabei unerlässlich. Das Register stellt den Anlagenbetreibern, den Netzbetreibern, der Politik, den Behörden und der interessierten Öffentlichkeit erstmals die aktuellen Stammdaten zur Strom- und Gasversorgung gebündelt in einer Datenbank bereit. Viele Meldepflichten des Strom- und Gasmarktes werden so vereinfacht. Die zentrale Erfassung der Daten baut Bürokratie ab und verbessert gleichzeitig die Datenqualität und Transparenz. Dies ist ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung der Energiewende. Gute Stammdaten helfen außerdem dabei, Strom und Gas effizient zu transportieren und zu vermarkten und so den Bau von Stromleitungen auf das erforderliche Minimum zu beschränken.

 

Wer muss sich registrieren?

Sämtliche Akteure des Strom- und Gasmarktes sind verpflichtet, sich selbst und ihre Anlage zu registrieren. Als Betreiber einer Photovoltaikanlage mit oder ohne Stromspeicher werden Sie zum Akteur und sind somit registrierungspflichtig.

Ich bin Neukunde bei Emondo

Für Neukunden übernehmen die Anmeldung im Rahmen unseres Servicepakets. Anschließend richten wir für Sie einen Onlinezugang auf die eingetragenen Daten ein!

Ich bin Bestandskunde bei Emondo und habe meine Anlage bereits im PV-Meldeportal der Bundesnetzagentur registriert

Im Marktstammdatenregister müssen sämtliche Bestandsanlagen neu registriert werden, auch wenn sie bereits bei der Bundesnetzagentur gemeldet sind. Aus Datenschutzgründen können die bereits registrierten Daten nicht übernommen werden. Leider können wir nicht für alle Bestandskunden die Registrierung nachträglich durchführen, nachfolgend geben wir Ihnen jedoch eine kleine Hilfestellung. Wichtig ist, dass Sie ihre PV-Anlage und Ihren Stromspeicher getrennt registrieren. Wie das funktioniert, steht in den nachfolgenden Anleitungen:

Bei Fragen können Sie sich natürlich gerne telefonisch bei uns melden. Betreiber von PV-Anlagen und Stromspeicher mit Inbetriebnahmedatum vor dem 31.12.2019 haben für die Registrierung 24 Monate Zeit – auch vom Netzbetreiber erhalten Sie noch eine Information, welche Sie an die Registrierung erinnert.

Welche Daten müssen eingetragen werden?

Im Marktstammdatenregister werden ausschließlich Stammdaten eingetragen. Dazu gehören Standortdaten, Kontaktinformationen, technische Anlagendaten, Unternehmensform etc.

 

Werden meine persönlichen Daten offengelegt?

Das Marktstammdatenregister ist öffentlich zugänglich. Daten von natürlichen Personen und Daten, die nach der Verordnung zum Marktstammdatenregister als vertraulich eingestuft sind, werden nicht veröffentlicht. Dies gilt z.B. für die exakten Standortdaten von Solaranlagen mit einer Leistung von unter 30 kWp.

 

An wen kann ich mich bei Fragen melden?

Grundsätzlich können Sie sich als Emondo Kunde jederzeit bei uns melden. Zudem kann unter www.marktstammdatenregister.de das Register aufgerufen und genutzt werden. Für Fragen gibt es dort eine FAQ. Außerdem ist eine Hotline der Bundesnetzagentur unter 0228/14-3333 (Mo-Fr 07.00-20.00 Uhr und Sa 08.00-14.30) Uhr eingerichtet. Für schriftliche Anfragen steht auf dem Webportal ein Kontaktformular zur Verfügung.

 

Quelle: https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Energie/Unternehmen_Institutionen/DatenaustauschUndMonitoring/MaStR/Factsheet.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Photovoltaik- und Stromspeicherförderung in München

Hohe Förderung
für Photovoltaikanlagen
und Stromspeicher in München.

Nachdem die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen in der Vergangenheit stark abgesenkt und mit Ablauf des Jahres 2018 auch das Förderprogramm 275 der KfW beendet wurde, hat die Landeshauptstadt München ein neues Förderprogramm eigens für München ins Leben gerufen.
Um die Energiewende in München zu befördern und die für die Klimaneutralität nötigen Zubauraten zu erreichen, zielt die Förderung speziell auf die Eigenstromerzeugung sowie die Erhöhung des Eigenverbrauchs ab. Passend dazu werden nicht nur Photovoltaikanlagen, sondern auch die notwendigen Stromspeicher gefördert. Beide Förderungen können getrennt voneinander beantragt werden, weshalb wir diese nachfolgend auch separat betrachten möchten.

BIS ZU 6.000,- € Zuschuss
Für eine klassische Photovoltaikanlage mit Stromspeicher

Wir beraten Sie zur Förderung

Förderung Photovoltaik

Für Eigenheimbesitzer oder neu gebaute Wohngebäude im Stadtgebiet München wird die Neuinstallation von Photovoltaikanlagen wie folgt gefördert:

  • Für die ersten 10 kWp: 200,- € je kWp installierter Leistung
  • Für jedes weitere kWp: 100,- € je kWp installierter Leistung

Die Förderfähige Obergrenze liegt bei 30 kWp, wobei die Anlage selbstverständlich auch größer gebaut werden kann.

Beispiel:
Die Anlagengröße für ein klassisches Einfamilienhaus liegt bei ca. 7 kW

  • Regulärer Preis ca. 10.500,- € netto
    abzgl. Förderung: 7 kWp x 200,-€ = 1.400,- €
    Investitionskosten: 9.100,- € netto

Weitere Zuschläge gibt es z.B. für Fassadenanalgen mit weiteren 200,- € je kWp sowie einen pauschalen Bonuszuschlag von 3.000,- € für Gebäude die einen Denkmalschutz vorweisen.

LG Solar Modul

Anforderungen:
Zu beachten gilt, dass die Förderung nur für Photovoltaikmodule greift, welche den nationalen und internationalen Normen entsprechen. Des Weiteren wird die fachgerechte Installation und Inbetriebnahme durch einen Fachbetrieb sowie die Einhaltung der technischen Anschlussbedingungen und VDE-Richtlinien vorausgesetzt.

WICHTIG: Der Antrag auf Förderung muss VOR Beauftragung der Maßnahme gestellt werden. Bei der Bereitstellung der entsprechenden Unterlagen stehen wir Ihnen gerne zur Seite.

Förderung Stromspeicher

Besonders interessant ist die Förderung von Lithium-Ionen-Speicher zur Erhöhung des Eigenverbrauchs.

  • Gefördert werden:
    300,- € je nutzbare Kilowattstunde Speicherkapazität

Bezuschust werden max. 50% der nachgewiesenen förderfähigen Investitionskosten.
Die förderfähige Obergrenze liegt bei 15.000,- €.

Beispiel:
Stromspeicher „BYD B.Box 10.2 Hochvolt“ (10,24 kWh nutzbare Speicherkapazität)

  • Förderung: 10,24 kWh x 300,-  = 3.072,- €

Weitere  500,- € gibt es für die Ersatzstromfähigkeit „Notstromfunktion-Plus“ der Geräte. Diese ermöglicht die Stromversorgung sowie das solare Nachladen der Batterie bei Stromausfall.

Interesse geweckt?

Wir beraten Sie gerne zu den aktuellen Fördermöglichkeiten und stellen für Sie ein kostenloses, individuelles Angebot zusammen.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Bevorzugte Rückrufzeit.

Ich hätte gerne Infos zu Photovoltaik oder Speicher für:
EigenheimGewerbeMieterstromSonstiges

Ich akzeptiere die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen der Emondo GmbH und stimme der Nutzung und Weiterleitung meiner Daten im Rahmen der Auftragserfüllung zu.

Zusammenfassung:

Was wird gefördert:
  • Photovoltaikanlagen
bis 10 kWp: 200,- € je kWp
Je weiteres kWp: 100,- € kWp
  • Stromspeicher:
  300,- € je nutzbare kWh Speicherkapazität
  • Ersatzstromfähigkeit:
  500,- € pauschal Bonus
  • Fassadenanlagen:
  200,- € je kWp
  • Gebäude mit Denkmalschutz:
  3.000,- € pauschal Bonus
Was ist zu beachten?

Besonders die Speicherförderung ist an einige Bedingungen geknüpft die dringend einzuhalten sind.

Von der Förderung ausgeschlossen sind z.B. Bleibatterien, Prototypen oder Lithium-Mangan-Kobalt-Oxid-Batterien (NMC). Des Weiteren muss der Stromspeicher eine Notstrom-Funktion aufweisen und im Falle eines Stromausfalls zumindest eine Versorgung über eine angeschlossene Steckdose zur Verfügung stellen. Unser Team berät Sie gerne welche Systeme kompatibel sind.

  • Die Antragstellung muss vor Beginn der Maßnahme eingereicht werden
  • Einhaltung aller Normen sowie TAB- und VDE-Richtlinien
  • NMC- sowie Bleibatterien und Prototypen werden nicht gefördert
  • Stromspeicher muss Notstromfähig sein
  • Nachweis der fachgerechten und sicheren Inbetriebnahme durch Fach-Installateur

Die richtige Größe für meine Photovoltaikanlage?

Die richtige Größe für meine Photovoltaikanlage.

Wie groß sollte meine Photovoltaikanlage sein?

Bei der Planung der eigenen Photovoltaikanlage und der richtigen Anlagengröße (Erzeugungsleistung) stößt man im Netz immer wieder auf unterschiedlich Meinungen. Während zum einen empfohlen wird, die Solaranlage möglichst groß und leistungsstark auszulegen, wird andererseits dazu geraten die Solaranlage genau auf den eigenen Stromverbrauch abzustimmen. Beide Aussagen sind dabei erstmal nicht falsch. Ideal wäre es jedoch, beide Varianten zu kombinieren.

Grundsätzlich sollte man Solaranlagen mit „Volleinspeisung“ (Anlagen ohne Eigenverbrauch) und sogenannter „Überschusseinspeisung“ (Anlagen mit Eigenverbrauch) unterscheiden. Solaranlagen mit Volleinspeisung erwirtschaften Ihre Rendite lediglich durch die Einspeisung von Solarstrom in das öffentliche Stromnetz und die dadurch garantierte Einspeisevergütung laut EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz). Auf diese Variante wird häufig bei gewerblichen Solaranlagen gesetzt.

Photovoltaikanlagen mit Eigenverbrauch und Überschusseinspeisung haben hingegen das Ziel, die tatsächlichen Stromkosten einzusparen und erwirtschaften darüber hinaus zusätzliche Erträge durch die Einspeisung des überschüssigen Solarstroms – Ideal fürs Eigenheim.

Unterschied Einspeisevergütung und Stromkostenersparnis:

  • Einspeisung ins deutsche Stromnetz: ca. 12 ct je eingespeiste Kilowattstunde – garantiert für 20 Jahre
    Einsparung der Stromkosten: ca. 30 ct / je eingesparte Kilowattstunde aus dem Netz – steigend, bestimmt durch den Energieversorger

Die richtige Größe der Solaranlage

Durch das sehr gute Verhältnis von Modulpreisen und Einspeisevergütung empfiehlt es sich, die Anlage möglichst groß auszulegen, maximal jedoch auf 10 kWp da ansonsten die EEG-Umlage anteilig (ca. 3 ct/kWh) auf den selbst verbrauchten Strom bezahlt werden muss. Dabei können Dächer mit Ost-West-Ausrichtung genauso wie reine Süddächer belegt werden, wobei die ordentliche Montage immer oberste Priorität haben sollte. Denn nur eine professionell installierte Solaranlage erzielt auch langfristig gewinnbringende Erträge. Die Einspeisevergütung ist zwar in den letzten Jahren stark zurückgegangen, hilft aber weiterhin erheblich bei der Amortisation der Solaranlage (siehe Beispielrechnung unten). Die Einspeisevergütung ist zudem weiterhin auf 20 Jahre garantiert und bietet Anlagenbetreibern damit eine hohe Sicherheit.

Die richtige Größe des Stromspeichers

Sobald die Größe der Photovoltaikanlage (Kilowattpeak) ermittelt ist, kann durch den zu erwartenden Stromertrag (Kilowattstunden) und dem eigenen Stromverbrauch der richtige Stromspeicher ermittelt werden. Denn wie wir bereits wissen, liegt der Hauptvorteil einer Solaranlage beim Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms. Der Stromspeicher sollte daher groß genug sein, Ihren täglichen Strombedarf zu decken. Bei einem durchschnittlichen 4 Personenhaushalt sind das etwa 10 kWh pro Tag. Stromspeicher speichern den am Tag produzierten Strom und stellen diesen nachts oder bei bewölktem Himmel wieder zur Verfügung. Mit aktuellen Speichersystemen von z.B. Tesla, E3/DC oder LG Chem lassen sich Autarkiegrade von bis zu 80% erreichen. Der Autarkiegrad entspricht dabei der tatsächlichen Einsparung Ihrer Stromrechnung. Überschüssiger Strom, der nicht selbst verbraucht wird, wird weiterhin ins Netz eingespeist und Sie erhalten die garantierte Einspeisevergütung. Bei der Auswahl des richtigen Modells sollte vor allem auf die technischen Bedürfnisse geachtet werden. Stromspeicher unterscheiden sich nicht nur in Leistung, Speicherkapazität und Garantiezeiten, sondern bieten auch Zusatzfunktionen wie Notstromfähigkeit, Inselbetrieb oder SmartHome Integrationen. Fragen Sie hierzu unbedingt einen Experten.

 

Rechenbeispiel:

Annahmen:

Nutzbare Dachfläche: 50 m²
Stromverbrauch: 4500 kWh je 30 ct / kWh (brutto)
jährliche Stromkosten: 1350,00 €

Anlagenplanung:

Photvoltaikanlage:
Maximale Anlagengröße: 29 Solarmodule á 270 Watt
Anlagenleistung: 7,8 Kilowattpeak
durchschnittlicher Jahresertrag: 8.000 Kilowattstunden

Stromspeicher:
passende Speichergröße: 10 Kilowattstunden (nutzbare Speicherkapazität)
Autarkiegrad1: 76 %
Eigenverbrauchsanteil2: 47 %

Ergebnis:

Einsparung der bisherigen Stromkosten: 1.026,00 € / Jahr
garantierte Einspeisevergütung3:  508,80 €
Gesamtvorteil: 1.534,80 € / Jahr

Gesamtvorteil in 20 Jahren: 30.696,00 €

Schlüsselfertige Photovoltaikanlagen mit Speicher gibt es bereits ab etwa 14.550,- € (brutto)

 

Zu unseren Komplettpaketen

 

Anmerkung zum Beispiel: Eine zu erwartende Strompreissteigerung von min. 3% ist nicht berücksichtigt. In den vergangenen Jahren lag diese durchschnittlich sogar bei 6% p.a..

1 Der Autarkiegrad gibt den Anteil des Stromverbrauchs an, der durch das Photovoltaik-Speichersystem versorgt wird. Hierzu trägt entweder der zeitgleiche Direktverbrauch des erzeugten Solarstroms oder die Entladung des Batteriespeichers bei. Je höher der Autarkiegrad ist, desto weniger Energie wird aus dem Stromnetz bezogen.
2 Der Eigenverbrauchsanteil beschreibt den Anteil des erzeugten Solarstroms, der entweder zeitgleich durch die Stromverbraucher oder zur Ladung des
Batteriespeichers genutzt wird. Je höher der Eigenverbrauchsanteil ist, desto weniger Solarstrom wird in das Netz eingespeist.

3 Die Einspeisevergütung ist auf 20 Jahre durch das EEG garantiert, wird jedoch schrittweiße abgesenkt. Zur Festsetzung der Einspeisevergütung dient das Inbetriebnahme Datum der Erzeugungsanlage. Zur Berechnung wurden 12 ct / kWh angesetzt.

Fazit:

Klug ausgelegte Photovoltaikanlagen mit Stromspeicher lohnen sich für den Privatbereich heute mehr denn je. Da Photovoltaikmodule aktuell sehr günstig sind, sollte die maximale Dachfläche genutzt werden und abgestimmt auf den eigenen Stromverbrauch das passende Speichersystem gewählt werden. Hochwertige Komponenten und eine professionelle Montage garantieren zudem langfristige Erträge.

10 Gründe, warum Sie jetzt Photovoltaik mit Stromspeicher kaufen sollten.

10 Gründe
warum Sie jetzt eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher kaufen sollten.

Grund 1:
Eine Solaranlage schützt die Umwelt

Neben wirtschaftlichen Aspekten für die Investition in Photovoltaik mit Stromspeicher spielt auch der Umweltgedanke eine zentrale Rolle. Photovoltaikmodule haben sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt und machen es heute fast jedem Eigenheimbesitzer möglich, mehr Strom zu erzeugen, als dieser benötigt. Dabei sollte man nicht vergessen, dass Solarmodule auch bei Bewölkung Strom erzeugen, es benötigt also nicht immer einen klaren Himmel.

Und auch die Ökobilanz von Solarmodulen ist durchweg positiv, wie das Fraunhofer Institut in seinem aktuellen Bericht erläutert: „Die Energierücklaufzeit für Solaranlagen hängt von Technologie und Anlagenstandort ab. Sie beträgt bei 1055 kWh/m2 globaler horizontaler Jahreseinstrahlung (mittlerer Wert für Deutschland) ca. 2 Jahre [EPIA]. “ Die Lebensdauer von PV-Modulen liegt im Bereich von 20-30 Jahren. Das heißt, dass eine heute hergestellte Solaranlage während ihrer Lebensdauer mindestens 10-mal mehr Energie erzeugt, als zu ihrer Herstellung benötigt wurde. Dieser Wert wird sich in der Zukunft durch energieoptimierte Herstellungsverfahren weiter verbessern. Selbiges trifft auch auf Stromspeicher zu, sofern es sich hierbei um Lithium-Ionen Stromspeicher handelt. Diese enthalten viele wertvolle Rohstoffe, welche zu einem sehr hohen Anteilen recycelt werden. Stromspeicher und Module können übrigens bei den meisten Wertstoffhöfen kostenfrei abgegeben werden.

Grund 2:
Mit einer Photovoltaikanlage und Stromspeicher sind Sie unabhängig von Großkonzernen

Die deutsche Stromlandschaft ist geprägt von 4 Großkonzernen: EON, RWE, EnBW und Vattenfall. Zudem gehören auch viele kleine, vermeintliche Öko-Startups diesen Konzernen an. Eine Aufschlüsselung des Ökostromanteils der jeweiligen Anbieter wurde zuletzt in einer Studie des Ökostromanbieters Lichtblick veröffentlicht (http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/energiewende-so-klimaschaedlich-ist-ihr-stromanbieter-wirklich-a-1189598.html). Und selbst wenn Sie Ökostrom bestellen, kommt aus Ihrer Steckdose nicht zwingend Ökostrom.

Mit einer Solaranlage mit Stromspeicher können Sie diesen Unternehmen weitestgehend aus dem Weg gehen und bis zu 80% Ihren eigenen, echten Ökostrom erzeugen.  Den restlichen Strombedarf können Sie mit Wirklich Ökostrom z.B. von Polarstern, einem Mini-Blockheizkraftwerk oder einer Brennstoffzelle decken.

Grund 3:
Photovoltaik mit Stromspeicher schützt Sie vor Strompreissteigerungen

Die durch eine Solaranlage und Stromspeicher erlangte Unabhängigkeit befreit Sie nicht nur aus den Fesseln der Großkonzerne, Sie schützt Sie gleichzeitig vor Strompreissteigerungen. Noch vor wenigen Jahren war eine Photovoltaikanlage auf Grund der Einspeisevergütung hauptsächlich als Renditeobjekt interessant, durch den Stromspeicher hat sich dies jedoch radikal verändert. Jede Kilowattstunde Strom, die Sie heute selbst erzeugen wird auch in 20 Jahren noch genau das gleiche kosten. Sie frieren quasi Ihren Strompreis ein. Was viele nicht wissen, die eigene Stromerzeugung ist derzeit wesentlich günstiger als der Strombezug vom Energieversorger. Die Produktionskosten liegen aktuell bei weit unter 20 Cent und das wird auch so bleiben. Ob auch die Stromkosten vom Energieversorger die nächsten 20 Jahre gleichbleiben? Ein Blick in die Vergangenheit lässt nichts Gutes erwarten.

Grund 4:
Die Kosten für eine Solaranlage sind stark gesunken

Photovoltaik hat sich nicht zuletzt dank der Einspeisevergütung und dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) zu einem Massenprodukt entwickelt. Die teils horrende Förderung Anfang er 2010er Jahre hat einen regelrechten Solarboom ausgelöst. In Europa ist dieser Boom jedoch längst vorbei, doch in Asien, Japan, Indien und den USA spielt die Solarenergie eine zunehmend wichtige Rolle. So hat sich die Jährliche Produktion von Solarmodulen in den letzten 8 Jahren global betrachtet mehr als verzehnfacht. Die erhöhte weltweite Nachfrage, modernere Maschinen und ein immer höherer Automatisierungsgrad in der Produktion hat zu einer starken Kostenreduktion geführt. Parallel zu dieser Entwicklung ist aber auch die Leistungen von Solarmodulen stark gestiegen. Waren noch vor wenigen Jahren Solarmodule mit einer Leistung größer 300 Watt eine absolute Ausnahme, so gehören diese heute schon zum Standard. Diese Entwicklungen ermöglichen es, eine Solaranlage mit 7 kWp (Das entspricht in Deutschland etwa der Durchschnittsgröße einer Solaranlage), für weniger als 10.000,- EUR netto zu realisieren. Ein zusätzlicher Stromspeicher macht aus der Solaranlage dann ein echtes, eigenes Ökokraftwerk. Wer im übrigen denkt, eine Solaranlage mache nur bei Südausrichtung und nicht verschatteten Dächern Sinn, unterliegt einem Irrglauben. Ost-West Dächer sind für die Speicherung ebenso gut wie Süddächer und auch verschattete Flächen können dank moderner Technologie problemlos mit Solarmodulen ausgestattet werden.

Grund 5:
Stromspeicher sind mittlerweile 10.000-fach im Einsatz und wirtschaftlich

Alleine 2017 wurden in Deutschland mehr als 30.000 Stromspeicher in Betrieb genommen und 2018 sollen es schon knapp 50.000 Stromspeicher werden. Waren vor wenigen Jahren noch überwiegend Blei-Gel und Blei-Säure Speicher im Einsatz, so werden seit 2 Jahren fast ausschließlich Lithium-Ionen Batterien für die Speicherung von Solarstrom eingesetzt. Diese Stromspeicher werden in ähnlicher Form auch in der Konsumgüterindustrie oder der immer schneller voranschreitenden Elektromobilität verwendet. Hersteller wie Samsung SDI, LG Chem und nicht zuletzt Tesla haben daher die Produktionskapazitäten für Lithium-Ionen Speicher massiv ausgebaut. Die dadurch entstandene Massenproduktion hat in den letzten 3 Jahren zu immensen Preissenkungen geführt und den Stromspeicher wirtschaftlich gemacht.
Aber Vorsicht: Durch den immer größer werdenden Bedarf an Akkus im Automobilsektor kann es mittelfristig wieder zu Preiserhöhungen für stationäre Stromspeicher kommen.

Grund 6:
Das Verhältnis zwischen Anlagenkosten und Einspeisevergütung ist so gut wie lange nicht

Wie schon gesagt spielt die Einspeisevergütung (derzeit etwa 12 Cent pro kWh) keine entscheidende Rolle mehr, für die Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage mit Stromspeicher ist sie dennoch nicht zu unterschätzen. Für jede in das öffentliche Netz eingespeiste Kilowattstunde erhält der Anlagenbetreiber von dem für ihn zuständigen Netzbetreiber für die nächsten 20 Jahre eine Einspeisevergütung. Dank der gesunkenen Systempreise hilft Ihnen die Einspeisevergütung somit, die Solaranlage abzubezahlen oder bezahlt quasi Ihren Reststrombezug. Deshalb sollten auch Solaranalgen mit Stromspeicher immer maximal groß dimensioniert werden. Hierbei empfiehlt es sich jedoch die maximale Anlagenleistung von 10kWp nicht zu übersteigen, da ansonsten die EEG-Umlage anteilig zu bezahlen ist. Außerdem planen Sie vielleicht in naher Zukunft die Anschaffung eines Elektroautos, einer Wärmepumpe oder anderen großen Stromverbrauchern, dann sorgen Sie so schon jetzt für die Zukunft vor.

Grund 7:
Niedrige Finanzierungskosten für Solaranlage mit Stromspeicher

Die Finanzierungskosten bzw. die aktuell zu bezahlenden Zinsen für einen Kredit bei der Hausbank für eine Solaranlage sind aktuell immer noch sehr günstig. Schnell sein lohnt sich aber in jedem Fall, eine Zinssteigerung ist nur noch eine Frage der Zeit. Bedenken Sie aber, dass bei einer Finanzierung grundsätzlich die Kosten für eine Solaranlage steigen. Ein Barkauf ist daher immer der günstigste und schnellste Weg in die Unabhängigkeit. Vorsicht ist bei so genannte Miet- oder Pachtkaufmodellen geboten. Die Verbraucherzentrale NRW hat hierzu kürzlich einige Anbieter überprüft und ist zu keinem besonders guten Ergebnis gekommen.

Grund 8:
Attraktive Förderungen für Stromspeicher

Die Förderbank KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bietet derzeit verschiedene Förderungen für Stromspeicher für Eigenheim und Gewerbe an und auch bei Neubauten sind großzügige Förderprogramme zu nutzen. Neben den bundesweiten Förderungen gibt es seit kurzer Zeit auch in einigen Bundesländern individuelle Förderungen für Solaranlagen und Stromspeicher.  Eine genaue Betrachtung ist jedoch ratsam, oftmals gehen die Förderungen mit Einschränkungen der Anlagenleistung einher.

Grund 9:
Mit Solarstrom lässt sich auch heizen und Warmwasser erzeugen

Wer noch mehr Unabhängigkeit erreichen möchte, kann mit Solarstrom auch problemlos heizen und sein Warmwasser damit auf die gewünschte Temperatur bringen. Hierzu gibt es verschiedene Systeme, wie z.B. Brauchwasserwärmepumpen oder intelligente Heizstäbe, welche genau dann das Wasser erhitzen, wenn ein Solarstromüberschuss vorhanden ist. Der Eigenverbrauchsanteil einer Solaranlage lässt sich damit erhöhen, Kosten für Öl und Gas reduzieren und gleichzeitig wird die normale Heizung geschont.

Grund 10:
Elektroauto oder Hybridfahrzeug mit Solarstrom laden

Es gibt verschiedene Wege ein Elektroauto zu laden, die mit Abstand sinnvollste ist es jedoch dieses direkt mit Solarstrom von der eigenen Solaranlage aufzutanken. Intelligente Wallboxen können überschüssigen Solarstrom direkt zur Ladung des Elektroautos lenken und somit die Betriebskosten für Fahrzeuge senken. Allerdings sollte beachtet werden, dass die Solaranlage ausreichend groß dimensioniert wird und der für die Beladung verwendetet Strom keinesfalls durch den Stromspeicher geleitet wird. Eine Beladung von Elektrofahrzeugen im Privatbereich über einen Stromspeicher macht keinen Sinn, da hier weder die Kapazität noch die Entladeleistungen der Batterien ausreichen. Für gewerbliche Anwendungen gibt es hierfür spezielle Stromspeicher und Ladesäulen.

Fazit:

Es gilt abschließend festzuhalten, dass bereits heute alle Bausteine für eine autarke Stromversorgung vorhanden sind. Wer noch länger wartet, verliert Jahr für Jahr Geld an Energiekonzerne, fördert die weitere Umweltverschmutzung und läuft Gefahr einer Kostensteigerung bei Stromspeichern. 2018 könnte somit das Jahr für Photovoltaik mit Stromspeicher werden.

Tesla Powerwall 2 bei Emondo

Die neue Powerwall 2

Die neue Tesla Powerwall 2 – jetzt bei Emondo

Von der Straße in den Keller: die neue Tesla Powerwall, eine optimale Ergänzung für Photovoltaikanlagen, ist ab sofort bei uns erhältlich. Stolz können wir uns als ‚Tesla Certified Installer’ bezeichnen und mit der Powerwall 2 einen weiteren attraktiven Stromspeicher in unserem Portfolio aufnehmen. Dabei ist sowohl eine nachträgliche Installation für Deine bestehende als auch eine Neuinstallation inklusive Photovoltaikanlage möglich.

 

13,5 Kilowattstunden Speicherkapazität für maximale Selbstversorgung

Das Gerät vom amerikanischen E-Mobility Pionier setzt dabei wie gewohnt neue Maßstäbe: Mit einer Standard-Speicherkapazität von 13,5 Kilowattstunden geht der Trend klar zu stärkeren Stromspeichern – auch für kleinere Photovoltaikanlagen auf den Hausdächern. Die Idee dahinter ist klar: Mehr Selbstversorgung, mehr Autarkie, mehr Freiheit. Die Kombinationsmöglichkeiten von bis zu 9 Powerwalls unterstreicht diesen Gedanken nochmals deutlich.

Installationsort und Leistung

Das robuste System kann dabei drinnen oder draußen installiert werden (Umgebungstemperatur -20 – +50 Grad) und hat eine Entladetiefe von 100% – sprich die vollen 13,5 Kilowattstunden Speicherkapazität helfen dabei, möglichst viel Sonnenergie zu speichern. Mit einer Dauerleistung von 5 Kilowatt (kW) und einer Spitzenleistung von 7 kW stellt der Speicher auch bei Spitzenlasten ausreichend Strom zur verfügung. Die Garantie beträgt 10 Jahre ohne Zyklusbegrenzung auf das komplette System (80% Nennleistung nach 10 Jahren).

Monitoring?


Über die Tesla App kanst du sowohl die Erzeugung Deiner Solaranlage, den Status Deines Speichers sowie (falls vorhanden) den Ladezustand Deines Model S / X / 3 anzeigen lassen. Optisch alles typisch Tesla – richtig hübsch.

Was wird sonst noch benötigt?

Um die Powerwall ins ‚Laufen’ zu bringen ist neben den Photovoltaikmodulen ein Wechselrichter vonnöten. Hier bietet Tesla maximale Flexibilität – der Stromspeicher ist mit nahezu allen gängigen Wechselrichtern (SMA, SolarEdge, Fronius, Enphase Micro Inverter, Delta und ABB) kombinierbar. Des Weiteren wird zur Ansteuerung ein Energy Gateway benötigt, welches ebenfalls von Tesla bereitgestellt wird. (Achtung: Dieses ist bei den meisten Onlineangeboten nicht im Preis inbegriffen).

Die Emondo-Meinung

Die Tesla Powerwall 2 ist ein zukunftsweisendes neues Produkt, welches mit Hilfe der Strahlkraft der Marke Tesla und durch einen sehr attraktiven Preis den Markt kräftig durchschütteln dürfte. Dabei ist sie sicherlich für viele aber natürlich nicht für Jedermann das richtige Produkt.

+ Speicherkapazität
+ Preis / Leistung
+ Flexibilität
+ Platzbedarf

– kein Hochvolt möglich
– Gewicht

Weitere Infos findest Du auch auf unserer Hauptseite oder fordere über uns ein unverbindliches Angebot an.

weitere Infos zur Tesla Powerwall 2

Ich akzeptiere die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen der Emondo GmbH und stimme der Nutzung und Weiterleitung meiner Daten im Rahmen der Auftragserfüllung zu.

Emondo ist Wirklich Eigenstrom Partner

Strom Community „Wirklich Eigenstrom“ bei Emondo.

Ja, wir sind jetzt „Wirklich Eigenstrom“-Partner.

Ab sofort können auch unsere Kunden der Strom Community von Polarstern beitreten. Wir waren lange auf der Suche nach einer „rund um sorglos“ Lösung für unsere Kunden um eine 100% emissionsfreie Stromversorgung zu ermöglichen, wollten uns aber bewusst nicht exklusiv an einen Batteriehersteller binden. Da die Gegebenheiten von Kunde zu Kunde unterschiedlich sind, ist es für uns sehr wichtig auf die jeweiligen Bedürfnisse mit Produkten und Lösungen verschiedener Hersteller reagieren zu können. Diese Flexibilität finden wir aktuell nur bei „Wirklich Eigenstrom“ und können daher weiter herstellerunabhängig anbieten.

Was ist „Wirklich Eigenstrom“?

Mit einer Photovoltaikanlage und einem Stromspeicher kann man bereits einen Autarkiegrad von ca. 70 – 80% erreichen, aber was passiert, wenn der Speicher einmal leer ist? Dann wird der Strom aus dem öffentlichen Netz dazugekauft – Dieser besteht zu meist aus Kohle oder Atomstrom und will so gar nicht ins Konzept der Erneuerbaren Energien passen.
Mit „Wirklich Eigenstrom“ garantiert dir Polarstern 100% Ökostrom und als Mitglied der Community erhältst du für 24,- € pro Monat 1500 kWh (Entspricht 20ct / kWh) echten Ökostrom gutgeschrieben. Und das auf drei Jahre garantiert. Mit der richtigen Auslegung Deines selbst produzierten Strom reicht das locker, um Deinen Energiebedarf zu decken. Und falls Du wirklich einmal mehr Strom benötigen solltet, versorgt Dich Polarstern mit zusätzlich Ökostrom zum örtlichen Arbeitspreis.

Für die Umwelt und den Geldbeutel.

Konzepte wie Wirklich Eigenstrom zeigen, dass die Umstellung auf Ökostrom nicht zu Lasten des Geldbeutels gehen muss – im Gegenteil. Smarte Lösungen bieten für Umwelt und den eigenen Haushalt neue Möglichkeiten und revolutionieren dadurch den deutschen Energiemarkt. Eine Versorgung mit 100% sauberem Strom ist bereits heute möglich. Welche Vorteile Wirklich Eigenstrom konkret für Dich mitbringt und wie Du Teil der Community wirst würden wir Dir gerne zeigen. Schick uns eine Mail oder Ruf uns im Büro an. Mach heute den ersten Schritt, wir übernehmen den Rest.

Wir freuen uns auf Dein Projekt.

Was muss ich bei einer Ladestation beachten?

Sauberer Strom fürs Elektroauto!

Das Elektroauto erobert die Welt, doch potentielle Käufer oder Besitzer eines Elektrofahrzeuges stehen einigen Fragen gegenüber: Wie belade ich mein Fahrzeug? Welchen Strom verwende ich dafür und welche E-Tankstelle (Wallbox) ist die Richtige für mich?

Zuhause an der Haushaltssteckdose (Schuko) wird das Auto nur mit 2,3 kW geladen, so dauert das Laden deutlich länger als an einer öffentlichen Stromtankstelle, an denen eine Ladeleistung von bis zu 135 kW (Tesla Supercharger) erreicht werden kann. Gleichzeitig wird hier i.d.R. der aus Kohle- und Atomkraft gewonnene Strom geladen und schadet damit der Ökobilanz des Fahrzeuges.
Eine moderne Wallbox schafft hier Abhilfe: Sie ermöglicht eine erhöhte Ladeleistung und kann mit der eigenen Photovoltaikanlage und einem Stromspeicher verbunden werden.

Beispiel der Ladezeiten:

Tesla Model S 90D mit 90 kWh Batteriekapazität:

Tesla Supercharger mit 135 kW 0.4 Stunden
Mennekes Amtron Xtra mit 22 kW 6 Stunden
ABL Wallbox eMH1 mit 11 kW 9 Stunden
Ladestation mit Drehstrom 3,7kW 24 Stunden
Haushaltssteckdose mit 2,3 kW 40 Stunden

Wieso ist eine Wallbox zusammen mit einer Photovoltaikanlage sinnvoll?

Entscheidend ist korrekte Steuerung des Verbrauchs, um den zur Verfügung stehenden Solarstrom dort zu nutzen, wo er benötigt wird. Seit die EEG-Vergütung für eingespeisten Strom aus Photovoltaik (aktuell bei etwa 12 ct / kWh) deutlich gesunken ist, lohnt es sich umso mehr, den Strom selbst zu verbrauchen. Die Batterie des Elektrofahrzeugs dient dabei als zusätzlicher Stromspeicher und ermöglicht eine Optimierung des Eigenverbrauchs bzw. eine Senkung des Strombezugs und folglich der Stromkosten. Das E-Auto wird also nicht nur schneller und kostensparender geladen, sondern fährt damit auch wirklich zu 100% Emissionsfrei!

Welche Anbieter gibt es?

Wie in allen wachsenden Märkten drängen auch im Bereich der E-Tankstellen viele Anbieter auf den Markt. Während vereinzelt Automobilhersteller wie BMW i auch eigene Lösungen anbieten, haben sich bisher Systeme u.a. von ABL und Mennekes etabliert. Speziell in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage und Stromspeicher ist die Kommunikation der Komponenten entscheidend, denn nur so kann sichergestellt werden, dass der überschüssige Strom aus der Photovoltaikanlage für die Beladung des Autos genutzt wird.

TIPP: Auch Wechselrichter- und Speicherhersteller E3/DC bietet eine passende Wallbox aus eigenem Haus.

Welche Wallbox ist die richtige für mich?

Die Ladeleistung eines Fahrzeuges hängt von drei Faktoren ab: der Ladestation und dem Ladekabel sowie der maximalen Beladeleistung des Fahrzeuges. Dabei bestimmt die Komponente mit der schwächsten Leistung die Gesamtleistung.  So kann z.B. ein Elektroauto, welches nur für eine Beladeleistung von 3,7 kW ausgelegt ist auch an leistungsstärkeren Stationen geladen werden, allerdings maximal mit 3,7 kW.
Zusätzlich kommen je nach Hersteller verschiedene Steckersysteme zum Einsatz. Am verbreitetsten ist der Typ 2 Stecker, doch kommen bei amerikanischen und asiatischen Modellen teilweise auch noch Typ 1 Stecker zum Einsatz. Wenn man sich nun für eine Ladestation mit fest installiertem Kabel entscheidet, muss man darauf achten, dass der Stecker mit dem Fahrzeug kompatibel ist. Sobald die Gegebenheiten des Fahrzeuges bekannt sind, kann die passende Wallbox gesucht werden.

Damit Du Dich im Wallbox-Dschungel zurechtfindest, haben wir Dir eine Übersicht mit den Ladespezifikationen der gängigsten E-Autos zusammengestellt und eine passende Wallbox zugewiesen.

Bei Fragen helfen wir Dir natürlich gerne und finden die für Dich passende Ladestation.

Warum sich Photovoltaik wieder lohnt!

Warum sich Photovoltaik wieder lohnt

Familie sitzt lachend auf der Couch

Oft bekommen wir in einem Kundengespräch die Frage gestellt, ob sich denn eine Photovoltaikanlage überhaupt noch lohnen würde. Unsere klare Antwort dazu lautet: Ja, mehr denn je! Nur die Art der Nutzung hat sich verändert.

Zugegebenermaßen hört sich eine Einspeisevergütung in Höhe von ca. 12 Cent/kWh im Gegensatz zu einer Vergütung von bis zu 50 Cent/kWh noch vor zehn Jahren nicht gerade lukrativ an. Wenn man dazu noch den Strom vom Energieversorger für ca. 30 Cent/kWh zurückkaufen muss, dann geht diese Rechnung bei den meisten wohl nicht auf.

Stichwort: Stromspeichersysteme

Nun hat sich in den letzten Jahren auf dem Markt der Stromspeicher sehr viel getan. Renommierte Unternehmen wie z.B. Tesla, Mercedes, BMW, LG etc. investieren große Summen in die Entwicklung von Elektrofahrzeugen und E-Mobilität. Diese Investitionen helfen nicht nur der Automobilbranche, sondern auch den Betreibern von Solaranlagen. Immer mehr und immer leistungsstärkere Stromspeicher kommen auf den Markt, wobei der Preis dafür kontinuierlich sinkt.

Wieso benötigt meine Photovoltaikanlage einen Stromspeicher?

Da um die Mittagszeit und am Nachmittag am meisten Strom produziert wird und hier oftmals wenig Strom im Haus benötigt wird, bleiben also genau zu der Zeit hohe Überschüsse.

So haben wir zwei Möglichkeiten, diese Überschüsse zu verwenden:

  • Wir speisen den Strom, den wir selbst produzieren, gegen eine Vergütung ins Netz ein und kaufen uns den Strom vom Versorger zurück. Wie oben bereits genannt, ist diese Variante nicht besonders lukrativ und lohnt sich heutzutage kaum mehr.
  • Wir nutzen den Strom, den wir produzieren, selbst! Dies wird uns durch einen Stromspeicher ermöglicht. So können wir tagsüber den von der PV-Anlage erzeugten und nicht benötigten Strom speichern und diesen zu einem späteren Zeitpunkt, wenn wir ihn dann wirklich benötigen, nutzen. Weitere Möglichkeiten ergeben sich beispielsweise mit einer Wallbox zum Laden von Elektroautos.

Das bringt uns nicht nur den Vorteil, dass wir unseren eigenen Strom produzieren und bei korrekter Auslegung im Schnitt einen Autarkiegrad von bis zu 80% erreichen, sondern dass wir damit auch noch die Energiewende vorantreiben und grünen Öko-Strom erzeugen. Das Beste daran ist natürlich, dass wir uns bei alldem auch noch viel Geld sparen können!

Fazit: Lohnt sich eine PV-Anlage?

Eine Investition in eine PV-Anlage lohnt sich definitiv. Bereits mit wenigen Angaben zum Dach und zum Stromverbrauch können wir ein euch ein individuelles Angebot erstellen. So kann sich jeder selbst davon überzeugen, dass die Entscheidung zu einer PV-Anlage mit Stromspeicher nicht nur der richtige Schritt für eine saubere und besser Zukunft ist, sondern sich damit auch noch bares Geld sparen lässt.