Warum sich Energiespeichersysteme lohnen!

Warum sich Energiespeichersysteme lohnen!

Abbild von Speichersystemen verschiedener Hersteller

Warum sich der Umstieg auf Photovoltaik mit Energiespeichersystem lohnt

Alternative Energien sind in aller Munde. Bei steigenden Strompreisen wecken insbesondere Photovoltaiksysteme immer noch großes Interesse bei vielen Verbrauchern. Photovoltaikanlagen können, müssen aber nicht mit Energiespeichersystemen versehen sein. Im Folgenden geht es um die Frage, welche Vorteile Energiespeichersysteme bieten. Warum Energiespeichersysteme?

Für Photovoltaikanlagen, die nicht an ein Netz gekoppelt sind, sind Energiespeichersysteme unverzichtbar. Diese stellen die Stromversorgung sicher, wenn aufgrund von Dunkelheit oder anderer Umstände kein Strom produziert wird. Allerdings sind Energiespeichersysteme auch für solche Anlagen interessant, die an Netze gekoppelt sind. Da die entsprechende Vergütung für den produzierten Strom aus Photovoltaikanlagen gesunken sind, bietet es sich heute für den entsprechenden Verbraucher durchaus an, seinen Strom in einem größeren Umfang selbst zu verbrauchen. Bei Vergütungen von unter 0,13 EUR für die Kilowattstunde bei der Einspeisung ins Netz macht sich ein hoher Anteil an Einspeisung für die Betreiber von Photovoltaikanlagen kaum mehr bezahlt. Dennoch kann man mit seiner eigenen Photovoltaikanlage günstiger Strom produzieren als ihn entsprechende Versorger zur Verfügung stellen. Hier kommen Speichersysteme ins Spiel. Mit Energiespeichersystem lässt sich der Eigenverbrauch bei der Stromerzeugung über die eigene Photovoltaikanlage vergrößern.

Dabei zeigen entsprechende Berechnungen und Erfahrungen, dass der Eigenverbrauch mit einem auf die Anlage angepassten Energiespeicher auf über 60 %-80% gesteigert werden kann.

Weitere Vorteile der Energiespeichersysteme

Darüber hinaus bieten die entsprechenden Energiespeicher weitere Vorteile sowohl für die Anlagenbetreiber als auch für die Netzbetreiber. Energiespeicher fangen Leistungsspitzen in netzgekoppelten Anlagen auf. Das erhöht die Versorgungssicherheit für den Anlagenbetreiber. Der Netzbetreiber profitiert ebenfalls davon, weil sein Energienetz nicht überlastet wird, wenn es in Zeiten gesteigerter Einspeisung zur starken Netzauslastung kommt. Das verringert die Notwendigkeit für den Bau neuer Stromleitungen. Entsprechende wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass gut dimensionierte Speichersysteme bis zu 60 % des externen Strombezugs einsparen.

Wie profitiert man am besten von Energiespeichersystemen

Energiespeichersysteme entfalten ihre größte Wirkung im Rahmen eines intelligenten Energiemanagements.

Solarstromspeicher speichern intelligent den tagsüber erzeugten Strom in Batterien beziehungsweise Akkumulatoren. Dieser Strom kann je nach der Auslegung der Speicher bis zum nächsten Morgen abgerufen werden und dann also nachts durch den Anlagenbetreiber verbraucht werden oder aber dennoch der Einspeisung zugeführt werden, wenn der eigene Verbrauch nicht entsprechend hoch ist. Energiespeichersysteme sind damit also unverzichtbare Elemente der intelligenten Nutzung des durch Photovoltaikanlagen produzierten Stroms. Sie sichern unter anderem die Wirtschaftlichkeit einer entsprechenden Photovoltaikanlage relativ unabhängig von der Höhe etwaiger Einspeisevergütungen.

Fazit: Wer sollte sich für Energiespeichersysteme interessieren?

Betreiber von Fotovoltaikanlagen, die in Insellage also ohne Ankopplung an ein Netz betrieben werden, sind zwingend auf Energiespeichersysteme angewiesen, um autark Strom zu erzeugen und diesen zu nutzen. Die entsprechenden Speichersysteme stellen hier sicher, dass auch Strom vorhanden ist, wenn in der Nacht oder bei entsprechenden Witterungsbedingungen gerade kein Solarstrom produziert wird.

Auch wer als Eigentümer eines Ein-oder Zweifamilienhauses eine Photovoltaikanlage betreibt und dabei tagsüber berufsbedingt außer Haus ist, kann mit einem entsprechenden Energiespeichersystem die am Tage produzierte Solarstrommenge abspeichern und sie abends, beziehungsweise nachts nutzen.

Wie bereits dargestellt, kann vor dem Hintergrund der sinkenden Einspeisevergütung jeder Anlagenbetreiber heute darüber nachdenken, mit einem Energiespeichersystem mehr des produzierten Stroms im Eigenverbrauch zu nutzen.

Insgesamt sicher Energiespeichersysteme die Flexibilität bei der Erzeugung von Strom durch Photovoltaikanlagen und machen diese Anlagen damit ein weiteres Stück wirtschaftlicher und nutzbarer im Sinne einer vollwertigen Stromerzeugung auf kleiner Fläche und in kleinem Maßstab. Anlagenbetreiber werden noch unabhängiger von den herkömmlichen, großen Stromerzeugern.