FAQ’s

Häufig gestellte Fragen und Antworten rund um das Thema Photovoltaikanlagen, Stromspeicher, E-Tankstellen und Mieterstrom.

Häufig gestellte Fragen zu…

1.  Installation, Garantie und Wartung

2. Photovoltaikbegriffe und -Komponenten

3. Photovoltaikanlagen

4. Stromspeicher

5. E-Auto Ladestationen

6. Wirklich Eigenstrom – Stromanbieter

7. Mieterstrom

1. Installation, Garantie und Wartung 

Wer kümmert sich um die Montage meiner Anlage?
Die Montage der Anlage sollte immer von Fachkräften ausgeführt werden. Wir haben schon zuviele Bilder von falsch installierten Anlagen gesehen. Der elektrische Anschluss muss von einem Elektriker durchgeführt und vom eingetragenen Fachbetrieb beim Netzbetreiber angemeldet werden.
Wer installiert die Anlage?
Bei uns gekaufte Anlagen werden ausschließlich von unseren eigenen Mitarbeitern montiert und angeschlossen.
Welche Aufgaben kommen bei der Anschaffung auf mich zu?
Generell versuchen wir so viele Aufgaben wie möglich abzunehmen und kümmern uns von der Angebotserstellung, Planung, Lieferung sowie Montage um alle wichtigen Belange. Einzig die Anmeldung der Anlage beim Finanzamt sowie die Entscheidung für sauberen Sonnenstrom können wir Ihnen nicht übernehmen, wir helfen aber gerne.
Wie lange dauert die Installation einer Photovoltaikanlage?
In der Regel benötigen wir für die Installation auf dem Dach etwa 2-3 Tage sowie einen weiteren Tag für den Elektriker. Je nach Anlagengröße und Witterkung kann die Installationsdauer geringfügig abweichen.
Wann wird die Anlage installiert?
Auf Grund der aktuellen Auftragslage benötigen wir vom Auftragseingang bis zur fertigen Installation etwa 4-6 Wochen. Sollte sich dieser Zeitraum auf Grund von z.B. Lieferverzögerungen und Witterungsbedingungen verschieben werden Sie frühstmöglich informiert.
Wann kommt der Elektriker?
Da unsere Elektriker Ihre Anlage nur in Betrieb nehmen können wenn zuvor die Modulmontage erfolgt ist, liegen zwischen Dachmontage und elektrischer Installation ca. 1-2 Wochen. Unser Ziel ist es, Ihre Anlage nach spätestens 6 Wochen technisch in Betrieb zu nehmen.
Muss meine Photovoltaikanlage gewartet werden?
Solaranlagen haben einen sehr geringen Wartungsaufwand. Mit einem gelegentlichen Blick aufs Dach und auf die Daten im Onlineportal ist das meiste schon erledigt. Wir empfehlen dennoch einen Blick vom Fachmann alle 5 Jahre.
Gibt es eine Garantie auf Photovoltaikanlagen?
Ja, alle Hersteller geben auf Ihre Speicher und Module eine Garantie, diese unterscheidet sich jedoch meist in Produkt- und Leistungsgarantie. Während die meisten Hersteller eine Leistungsgarantie zwischen 20-25 Jahren geben, liegt die Produktgarantie meist bei 5-10 Jahren. Grantiebedingungen sind i.d.R. in den Datenblättern der Hersteller zu finden und sind ein Indikator für die Qualität der Produkte.
Gibt es eine Garantie auf Stromspeicher?
Ja, alle Hersteller geben auf Ihre Speicher und Module eine Garantie, diese unterscheidet sich jedoch meist in Produkt- und Leistungsgarantie. Während die meisten Hersteller eine Leistungsgarantie zwischen 20-25 Jahren geben, liegt die Produktgarantie meist bei 5-10 Jahren. Grantiebedingungen sind i.d.R. in den Datenblättern der Hersteller zu finden und sind ein Indikator für die Qualität der Produkte.

2. Photovoltaik­begriffe- und Komponenten

Was ist Photovoltaik?
Unter Photovoltaik oder auch Fotovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Lichtenergie, in diesen Fall Sonnenlicht, in elektrische Energie mittels Solarzellen. Durch einen Wechselrichter wird der erzeugte Gleichstrom zu Wechselstrom umgewandelt und kann dadurch im Haushalt genutzt werden.
Was ist ein Wechselrichter?
Der Wechselrichter wandelt den von den Solarmodulen produzierten Gleichstrom in Wechselstrom oder anders herum. Im Haushalt wird Wechselstrom benötigt, Stromspeicher werden mit Gleichstrom geladen. Dadurch ist zum Teil eine doppelte Stromwandlung notwendig.
Was ist ein Stromspeicher?
Einfach gesagt eine Batterie, die den Überschuss einer Photovoltaikanlage speichert und nachts oder bei Bewölkung bereitstellt. In der Regel werden heute Lithium-Ionen-Batterien verwendet – diese sind langlebig, leistungsstark, sicher, wartungsfrei und kostengünstig zu erhalten.
Was ist der Unterschied zwischen Photovoltaik und Solar?
In Deutschland wird der Begriff „Solar“ meist mit Solarthermie in Verbindung gebracht, jedoch spricht man bei einer Solaranlage immer von der Erzeugung von Energie aus der Sonnenstrahlung. Dies betrifft sowohl die Erzeugung von elektrischem Strom also auch thermischer Energie. Warmwassererzeugung = Solarthermie.
Wie lange ist die Lebensdauer von Solarmodulen?
Die Zellen in einem Modul haben eine sehr lange Lebensdauer. Die darum verbauten Teile, wie Glasscheiben und Folien sind durch UV-Strahlung einer gewissen Alterung ausgesetzt. Auch wenn die Vergütung nach 20 Jahren endet können Solarmodule aus technischer Sicht durchaus 30 Jahre und länger funktionieren. Die Leistung nimmt jedoch mit steigendem Alter ab.
Was passiert mit alten Solarmodulen?
Alte oder defekte Solarmodule werden in den Materialkreislauf zurückgeführt und recycelt. Kleinmengen können an öffentlichen Entsorgungsstellen (Wertstoffhof) zurückgeben werden. Größere Mengen können zum Beispielüber den Recyclingdienstleister PV-Cycle kostenlos entsorgt werden.
Was passiert mit alten Stromspeichern?
Auch alte und defekte Batteriespeicher werden recycelt und können bei entsprechend ausgestatteten Rückgabestellen abgegeben werden.
Was ist Eigenverbrauch?
Von Eigenverbrauch wird gesprochen, wenn der erzeugte Solarstrom selbst verbraucht wird. Wichtig ist hier, dass Personenidentität zwischen Betreiber der Solaranlage und dem Stromabnehmer herrscht.
Was ist EEG-Umlage?
Die EEG-Umlage ist einer von vielen Bestandteilen des Strompreises. Sie dient dazu die Erneuerbare Energien in Deutschland zu unterstützen. Aktuell liegt sie bei rund 7 Cent pro Kilowattstunde. Bei PV-Anlagen > 10 kWp muss die EEG-Umlage anteilig um 40% auf selbst verbrauchten Solarstrom entrichtet werden.
Was bedeutet Direktvermarktung?
Direktvermarktung heißt, dass nicht der gesamte Solarstrom gesetzlich vergütet wird, sondern ein Teil an der Strombörse gehandelt und verkauft werden muss. Dies erledigt ein Direktvermarkter für den Anlagenbetreiber. Ein wirtschaftlicher Nachteil entsteht damit nicht, da laut Gesetzgeber dem Betreiber zudem die so genannte Marktprämie zusteht. Direktvermarktungserlöse und Marktprämie können in Summe die reguläre gesetzliche Vergütung sogar übersteigen.

3. Photovoltaik­anlagen

Warum lohnt sich Solarstrom für mein Eigenheim?
Auf Grund der stark gesunkener Anschaffungskosten für Solarmodule, Komponenten und Stromspeicher sowie stetig steigender Stromkosten lohnt sich eine Solaranlage heute auch ohne Einspeisevergütung. Während Du für Deinen Strom aus dem Netz etwa 30ct je kWh bezahlen musst, kannst du deinen eigenen, sauberen Strom bereits ab 6 ct / kWh selbst erzeugen. Der große Vorteil liegt heute im Eigenverbrauch, weniger in der Einspeisung.
Welches Dach eignet sich für eine Eigenheim Solaranlage?
Heutzutage können Solarmodule auf nahezu allen Dächern angebracht werden. Im Zweifel sollte jedoch die Dach-Beschaffenheit und die Traglast von einem Installateur geprüft werden. Die Ausrichtung des Daches sowie der Neigungswinkel können zwar die Leistung der Anlage mindern, schließen eine gewinnbringende Installation jedoch nicht aus.
Lohnt sich eine Photovoltaikanlage auch bei einer Ost-West-Dachausrichtung?
Selbstverständlich! Entgegen der allgemeinen Annahme lohnt sich eine PV-Anlage heute besonders bei einer Ost-West-Dachausrichtung. Speziell in Verbindung mit einem Speicher kann hier sogar eine höhere Effizienz als bei Süddächern erzielt werden. Das liegt daran, dass der Speicher so über den gesamten Tagesverlauf gleichmäßig aufgeladen und der Eigenverbrauch optimiert wird.
Ist mein Haus für Photovoltaik geeignet?
Die Belegung mit Photovoltaikmodulen erfordert eine freie Dachfläche. Auch mehrere kleine Flächen in unterschiedlichen Ausrichtungen und Neigungen sind nutzbar. Ab einer Fläche von ca. 25m² lohnt sich eine PV-Anlage garantiert.
Welche Dachneigung eignet sich am besten für eine Photovoltaikanlage?
Die Ideale Dachneigung hängt immer auch vom Standort und der Ausrichtung des Daches ab. Bei einer Installation in Deutschland und südlicher Ausrichtung ist eine Neigung von 30-40 ° optimal. Bei Ost-West Ausrichtung bringen flache Dächer mehr Ertrag. Photovoltaikmodule auf Flachdächern werden mit 10 – 15° aufgeständert.
Welche Photovoltaik-Module sind die richtigen für mich?
Die richtige Auswahl der Module hängt immer von individuellen Faktoren wie z.B. der Dachgröße, Dachbeschaffenheit oder auch optischen Aspekten ab. Mit ein paar wenigen Informationen finden wir für Sie sicher das passende Modul.
Welche Kosten entstehen bei einer Photovoltaikanlage für mich?
Die Preisspannen bei PV-Anlagen mit Speicher ist nach wie vor sehr groß und hängt besonders von Qulitätsfaktoren sowie der Modul-/Speicherleistung ab. Eine PV-Anlage fürs Eigenheim ohne Speicher kostet ca. 8.000,- bis 14.000,- €, mit Speicher fallen zwischen 15.000,- und 25.000,- € an.
Wie groß und schwer ist ein PV-Modul?
Ein Modul wiegt je nach Hersteller und Bauart etwa 16 – 20 kg und ist ca. 100cm x 166cm groß.
Wie viel CO2 spare ich mit einer Solaranlage?
Laut einer Statistik des Umweltbundesamtes schlägt jede Kilowattstunde Strom aus dem deutschen Energiemix mit ca. 600 Gramm CO2-Belastung zu Buche. Im klassichen Einfamilienhaus mit 4 Personen spart eine PV-Anlage etwa 4,4 Tonnen CO2 pro Jahr.
Gibt es noch eine Einspeisevergütung für meinen PV-Strom?
Ja, für jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde gibt es eine auf 20 Jahre garantierte Vergütung. Die Vergütungssätze sind im Erneuerbare-Energie-Gesetz, kurz EEG, festgehalten. Für Anlagen auf Wohngebäuden mit einer Maximalleistung von 10 kWp gibt es aktuell rund 9 ct je kWh.
Muss ich die EEG-Umlage entrichten?
Bei Anlagen über 10 kWp ist auf jede selbst verbrauchte Kilowattstunde Strom aus der eigenen Photovoltaik Anlage eine Abgabe zu bezahlen. 2020 beträgt diese etwas 2,6 Cent / kWh was 40% der EEG-Umlage entspricht. Eigenheimanlagen sollten daher unter 10 kWp Leistung bleiben oder min. 14 kWp besitzen. Dann übersteigt der Mehrertrag aus der Anlage die Abgabe.
Welche laufenden Kosten erwarten mich bei einer Photovoltaikanlage?
Für die Instandhaltung, Reinigung oder Wartung einer Photovoltaik Anlage fallen über den gesamten Betrachtungsraum (ca. 25 Jahre) Betriebskosten von durchschnittlich 1-1,5% der Anschaffungskosten pro Jahr an.
Muss ich meine Solaranlage versichern?
Die Versicherung der Solaranlage ist jedem Betreiber selbst überlassen aber durchaus empfohlen. In der Regel sind mit der Haftpflichtversicherung die Schäden abgedeckt, die ggf. durch eine Solaranlage entstehen. Zusätzlich gibt es spezielle Photovoltaikversicherungen / Allgefahrenversicherungen, welche Schäden an der Solaranlage selbst übernehmen. Dazu zählen je nach Versicherer Schäden durch Sturm, Blitzschlag, Hagel, Überspannung, Wasser, Tierverbiss oder Vandalismus. Genauere Infos liefert der Versicherer.
Lohnt sich eine Photovoltaik Anlage fürs Gewerbe?
Eine Photovoltaikanlage lohnt sich so gut wie immer. Die Gestehungskosten für Solarstrom liegen heute bei etwa 6 ct / kWh und sind damit deutlich geringer als die Kilowattstunde vom Energieversorger. Auch im Gewerbe lohnt besonders der Eigenverbrauch. Der Amortisationszeitrum im Gewerbe liegt meist bei nur 5 – 7 Jahren.
Ab wann spricht man von einer Gewerbe-Photovoltaikanlage
Prinzipiell gibt es hier keine Größendefinition. Typische private Solaranlagen haben eine Leistung von bis zu 30 Kilowattpeak. Gewerbeanlagen liegen hingegen meist bei 30 – 750 kWp.
Was gilt es zu beachten bei Gewerbe-Photovoltaikanlagen?
Prinzipiell sollte auf die Auswahl von qualitativ hochwertigen Komponenten Wert gelegt werden, denn Solaranlagen haben eine Lebenszeit von weit mehr als 25 Jahren. Außerdem sollten bei Gewerbeanlagen die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die optimale Anlagengröße unbedingt beachtet werden.
Ist Eigenverbrauch für jeden Betrieb geeignet?
Der wirtschaftliche Nutzen ist abhängig von dem aktuellen Strompreis und den Zeiten, in denen üblicherweise viel Strom verbraucht wird. Grundsätzlich passen Solarstrom und Gewerbebetrieb sehr gut zusammen, lediglich für die Nachtschicht kann die Solaranlage keinen Beitrag leisten. Durch einen Batteriespeicher lässt sich diese Lücke schließen. Nicht zu vernachlässigen ist auch die positive Marketingbotschaft, die eine Solaranlage auf einem Gebäude transportiert.
Kann ich eine Photovoltaikanlage für ein Gewerbe steuerlich nutzen?
Ja. Beispielsweise können die Anschaffungs- und Herstellkosten einer Solaranlage über 20 Jahre steuerlich abgeschrieben werden. Eine genaue Auskunft über weitere Gestaltungsmöglichkeiten erteilt Ihnen hierzu Ihr Steuerberater.
Was kostet eine Solaranlage fürs Gewerbe?
Die Kosten für eine Photovoltaikanlage hängen von vielen Faktoren ab und werden von uns in jedem Fall individuell bewertet. Als Richtwert können ca. 650 – 800,- € je Kilowattpeak angenommen werden.
PV-Anlage mieten oder kaufen?
Einige Firmen bieten Photovoltaikanlagen auch zur “Miete” oder “Pacht” an. Diese Form der Anschaffung lohnt sich nur in den seltensten Fällen. Einige dubiose Firmen sind hier auch schon dem Verbraucherschutz aufgefallen. Miet- oder Pachtmodelle sollten stets sehr genau geprüft werden. Besser ist die Finanzierung aus eigenen Mitteln oder durch günstige Kredite wie z.B. der Umweltbank oder KFW. Unabhängigkeit spielt sich nicht in Mietmodellen wieder.
Welche Förderungen gibt es für Photovoltaikanlagen?
Für Solaranlagen und Stromspeicher gibt es heute überwiegend regionale Förderungen. So fördert die Stadt München eine Photovoltaikanlage in Verbindung mit einem Speicher mit 200,- € je kWp installierter Leistung plus 300,- € je installierter Kilowattstunde Speicherkapazität. Für eine klassische PV-Anlage bedeutet das etwa 4.400,- € Förderung.
Wie kann ich eine Förderung für meine Photovoltaikanlage beantragen?
Förderungen können meist einfach und unbürokratisch online beantragt werden. Wir unterstützen Sie hier gerne. Bitte beachten: Die Förderung muss vor der Auftragserteilung beantragt werden.
Kann ich mit Photovoltaik zu 100% unabhängig werden?
Theoretisch ist das möglich, ja. Dazu ist allerdings eine sehr große Solaranlage und ein sehr großer Speicher notwendig. In den meisten Fällen ist dies jedoch unwirtschaftlich. Wir empfehlen einen Autarkiegrad von 70-80% im Eigenheim. Den Reststrombedarf können Sie z.B. von einem Ökostromanbieter wie Polarstern beziehen. Damit ist Ihr CO2 Footprint zu 100% grün.
Ist mein Haus mit PV und Strompeicher abgesichert gegen Stromausfall?
Moderne Photovoltaikanlagen mit Speicher können mit einer Not- oder Ersatzstromeinrichtung ausgestattet werden. Bei einem Netzausfall versorgt der Stromspeicher das Haus zumindest für einen kurzen Zeitraum weiter. Da es hier deutliche Unterschiede gibt und Notstrom nicht gleich Ersatzstrom ist, beraten wir dazu gerne persönlich.
Ab 10 kWp fällt die EEG-Umlage auf Eigenverbrauch anteilig an. Was bedeutet das für meine Solaranlage?
Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass auch auf selbst erzeugten und verbrauchten Strom aus Erneuerbaren Energien ein Teil der EEG-Umlage gezahlt werden muss. Dieser Anteil beträgt 40% des Betrages der EEG-Umlage. Dies sind aktuell ca. 2,75 Cent je Kilowattstunde. Der Einfluss auf die Rentabilität hängt insbesondere von den aktuellen Stromkosten ab. In der Regel ist dies aber nichts, was einen wirtschaftlichen Betrieb nicht ermöglicht.
Ab 100 kWp gilt die verpflichtende Direktvermarktung für Betreiber von Solaranlagen. Was bedeutet das?
Wirtschaftlich betrachtet heißt das, dass nicht der gesamte Solarstrom gesetzlich vergütet wird, sondern ein Teil an der Strombörse gehandelt und verkauft werden muss. Dies erledigt ein so genannter Direktvermarkter für den Anlagenbetreiber. Der Betreiber der Solaranlage erhält von seinem Direktvermarkter den Verkaufserlös des Solarstroms. Direktvermarktungserlöse können höher sein, als eine reine gesetzliche Förderung.
Wie funktioniert die Direktvermarktung von Photovoltaikstrom? Was muss ich tun?
Sollte Ihre Photovoltaikanlge unter die Direktvermarktung fallen, helfen wir Ihnen bei der Wahl des Direktvermarkters und geben nützliche Tipps und Infos.Dem Anlagenbetreiber obliegt es eine Direktvermarkter zu wählen. Mit diesem schließt er einen Direktvermarktungsvertrag ab. Eine Auswahl möglicher Direktvermarkter findet sich beispielsweise auf der Webseite https://www.pv-magazine.de/marktuebersichten/direktvermarkter/, aber auch wir von Emondo geben auf Anfrage gerne eine Empfehlung ab.
Wie funktioniert die Direktvermarktung von Photovoltaikstrom? Was muss ich tun?
Sollte Ihre Photovoltaikanlge unter die Direktvermarktung fallen, helfen wir Ihnen bei der Wahl des Direktvermarkters und geben nützliche Tipps und Infos.Dem Anlagenbetreiber obliegt es eine Direktvermarkter zu wählen. Mit diesem schließt er einen Direktvermarktungsvertrag ab. Eine Auswahl möglicher Direktvermarkter findet sich beispielsweise auf der Webseite https://www.pv-magazine.de/marktuebersichten/direktvermarkter/, aber auch wir von Emondo geben auf Anfrage gerne eine Empfehlung ab.
Bedeutet Direktvermarktung für mich ein höheres Risiko?
Nein. Direktvermarkter geben heute häufig sogar eine Preisgarantie (Marktwertgarantie) ab.
Ab 750 kWp müssen Solaranlagen an einer Ausschreibung der Bundesnetzagentur teilnehmen. Was heißt das?
Seit dem Jahr 2017 werden große Solaranlagen wettbewerblich ausgeschrieben. Für Anlagen bis 750 Kilowatt Leistung gelten jedoch nach wie vor die gesetzlichen Regelungen und Förderung gemäß dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG).
Gibt es eine Förderung für Gewerbe Photovoltaikanlagen?
Ja. Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) garantiert jedem Betreiber einer Solaranlage eine Förderung für eine Betriebsdauer von 20 Jahren. Aber auch die Finanzierung einer Solaranlage wird staatlich unterstützt durch günstige Förderkredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).
Eignet sich jedes Dach für eine Gewerbe Photovoltaikanlage?
Es gibt kaum Dächer, die nicht für eine Solaranlage geeignet sind. Selbstverständlich sollte die bestehende Dachhaut mindestens die gleiche Lebensdauer aufweisen, wie die Solaranlage. Sollte dies nicht der Fall sein, macht unter Umständen eine Sanierung der Dachfläche im Zuge der Installation der Solaranlage Sinn. Natürlich muss das Dach die zusätzliche Last der Solarmodule tragen können. Eine Auskunft über die nötige, so genannte Lastreserve, erteilt ein Statiker.
Welche Banken finanzieren Solaranlagen?
Ihr erster Ansprechpartner sollte immer Ihre Hausbank sein. Dort sind Sie bekannt und dort kann sofort auf die individuelle Situation eingegangen werden. Daneben gibt es beispielsweise mit der UmweltBank AG aus Nürnberg auch Spezialbanken, die sich auf die Finanzierung von Erneuerbaren Energien spezialisiert haben. Dort erhalten Sie auch Beratung zur Nutzung von Förderkrediten.
Wie ist das mit der Elektromagnetischen Strahlung bei Photovoltaikanlagen?
Ein in Online-Foren immer wieder heiss diskutiertes Thema. Bei der Verlegung von Gleichstrom-Leitungen entsteht ein Magnetfeld, das lehren uns die gesetze der Physik. Um dieses möglichst gering zu halten (in etwa der Durchmesser einer 2€ Münze) werden Gleichstromleitungen stets parallel vom Dach zum Wechselrichter geführt. Sollten Sie hier besonders empfindlich sein sprechen Sie gerne unsere Berater und Planer darauf an.
Wie ist das mit der Blendwirkung der PV - Module?
Durch die Bearbeitung der Oberfläche von PV-Modulen wird der Blendeffekt auch bei Standard Modulen bestmöglich vermieden. Problematisch wird es allerdings bei der Blegung von Nord-Seiten, da der Einstrahlungswinkel der Sonne und des Daches oft zu ungünstigen Blendeffekten von Nachbarn führt. Hierfür sollten immer spezielle Module mit einer speziellen Beschichtung verwendet werden.
Lohnt sich eine Photovoltaikanlage für mein Gewerbe auch bei Ost-West-Ausrichtung des Daches?
Ost-West-Ausrichtungen sind besonders für Betriebe oder Verkaufshäuser mit 1-Schicht Betrieb interessant. Durch die Ost-West Belegung des Daches kann der Stromverbrauch von früh bis spät gleichäßig abgedeckt und dadurch der Eigenverbrauch erhöht werden.

4. Stromspeicher

Warum lohnt sich ein Energiespeicher für mein Eigenheim?
Auf Grund der rückläufigen Einspeisevergütung und gesunkenen Anschaffungskosten lohnt sich die Anschaffung eines Energiespeichers, um den Eigenverbrauch zu erhöhen. Ein Energiespeicher speichert den am Tag produzierten Strom und stellt ihn dann zur Verfügung, wenn Du ihn benötigst. Dadurch steigert sich die Effizienz der Solaranlage und auch Autarkiegrade bis zu 80% sind damit realistisch.
Welcher Speicher ist der richtige für mich?
Die Auswahl des optimalen Speichers richtet sich nach der Leistung der Solaranlage sowie dem Stromverbrauch. Im Idealfall deckt der Speicher Ihren Bedarf bei Nacht oder wenn die Sonne gerade einmal nicht scheint. Das klassische Einfamilienhaus benötigt im Schnitt etwa 7 kWh pro Nacht. Diese Kapazität sollte der Speicher also mindestens haben.
Wie groß ist ein Stromspeicher?
Stromspeicher werden mit jeder Weiterentwicklung leistungsstärker und gleichzeitig kleiner. Ein 10 kWh Speicher benötigt etwa die Fläche von 4 aufeinander gestapelten Bierkisten und steht bevorzugt an der Wand zur Befestigung.
Kann ich einen Speicher zu meiner Photovoltaikanlage nachrüsten?
Ja, ein Energiespeicher kann jederzeit Nachgerüstet werden und lohnt sich speziell bei Anlagen mit geringer Einspeisevergütung oder bei Post-EEG-Anlagen, also Photovoltaikanlagen bei denen die 20-jährige Einspeisevergütung ausläuft.
Welche Förderungen gibt es für Stromspeicher?
Für Solaranlagen und Stromspeicher gibt es heute überwiegend regionale Förderungen. So fördert die Stadt München eine Photovoltaikanlage in Verbindung mit einem Speicher mit 200,- € je kWp installierter Leistung plus 300,- € je installierter Kilowattstunde Speicherkapazität. Für eine klassische PV-Anlage bedeutet das etwa 4.400,- € Förderung.
Wie lange ist die Lebensdauer eines Speichers?
Um die genaue Lebenszeit zu bennenen bedarf es leider einer Glaskugel und hellseherischen Fähigkeiten die wir leider nicht besitzen. Aktuelle Studien des Fraunhofer ISE lassen bei gängigen Lithium-Ionen Speichern auf eine Lebensdauer von ca. 20 Jahren schließen.
Verliert mein Stromspeicher an Kapazität?
Die einfache Antwort auf diese Frage lautet “ja”. Auf Grund der chemischen Zusammensetzung altern die Batteriezellen bei der Be- und Entladung. Wir rechnen mit etwa 10% Kapazitätsverlust in 10 Jahren. Viele Kunden rechnen diesen “Verlust” bereits bei der Erstinvestition mit ein um langfristig abgesichert zu sein.
Wie lange kann der Strom in einem Stromspeicher gespeichert werden?
Ist der Speicher einmal voll geladen, kann die Energie theoretisch über viele Wochen und Monate gespeichert werden. Im täglichen gebrauch wird der Stromspeicher jedoch ständig Be- und Entladen. In der Regel ist ein Speicher so ausgelegt, dass der gespeicherte Strom für 1-2 Nächte ausreicht. Am nächsten Morgen wird er dann wieder erneut geladen.
Warum lohnt sich ein Gewerbespeicher?
Energiespeicher werden bereits in diversen Gewerbebetrieben eingesetzt. Anwendungen liegen beispielsweise im Bereich von Notstrom-Lösungen oder der Eigenverbrauchsoptimierung. Ein weiterer lukrativer Anwendungsfall ist das so genannte Peak-Shaving (Lastspitzenkappung) um den sehr teuren Bereitstellungspreis von hohen Lastspitzen beim Energieversorger zu reduzieren.
Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden für einen Stromspeicher für mein Gewerbe?
Die Integration eines Gewerbespeichers stellt besonders an den Aufstellort sowie die Hausverteilung verschiedene Voraussetzungen. So sollte z.B. ein aussreichend großer Raum mit guter Belüftung und eine ausreichend große Elektrik-Verteilung vorhanden sein. Ob dies bei Ihnen der Fall ist, prüfen wir gerne bei einem Vor-Ort-Termin
Kann ich meinen Betrieb bei Stromausfall durch einen Stromspeicher aufrecht erhalten?
Prinzipiell “Ja”. Ein Gewerbe-Speicher kann bei Stromausfall das Netz wieder aufbauen und die Verbraucher im Betrieb versorgen. Die mögliche Überbrückungsdauer hängt dabei von der Dimensionierung des Speichers sowie der Last der Verbraucher ab. Wir führen hierzu gerne eine Lastganganalyse mit Berechnung des Stromspeichers durch.

5. E-Auto Ladestationen

Wie lange dauert die Montage einer E-Auto Ladestation?
Da für die Nutzung einer Ladestation meist auch ein neues Stromkabel verlegt werden muss, hängt die Dauer stark von den örtlichen Gegebenheiten ab. Die Wallbox selbst ist in ca. 2-3 Stunden montiert und eingerichtet.
Kann das vorhandene Stromkabel in der Garage für die Wallbox genutzt werden?
Ob das vorhandene Kabel genutzt werden kann hängt von dessen Leitungsquerschnitt ab. Klassische Stromleitungen im Haushalt sind nicht für Dauerstrom konzipiert weshalb meist ein geringer Querschnitt verwedet werden kann. Für Wallboxen ab 11 kW ist ein 5x6mm Kabel die Mindestvoraussetzung.
Kann eine E-Auto Ladestation auch draußen installiert werden?
Ja. Die meisten Wallboxen sind speziell für die Aussenaufstellung konzipiert. Sollte die Hauswand zu weit vom Stellplatz entfernt sein, liefern wir gerne eine Steele zur Befestigung mit.
Wieviel kostet eine E-Auto Ladestation?
Einfache Wallboxen ohne intelligentem Lastmanagement beginnen bei etwa 1.300,- €. Hinzu kommen aber noch Personalkosten für die Montage sowie ggf. Stromkabel und Umbauten in der Hausverteilung.
Muss ich meinen Hausanschluss für eine E-Tankstelle erhöhen lassen?
Moderne Haushalte sind in der Regel mit 50A oder 63A abgesichert. Dies reicht für den Betrieb einer Wallbox vollkommen aus. Die Wallbox muss jedoch in jedem Fall beim Netzbetreiber angemeldet werden.
Ist die Anmeldung der Wallbox beim Netzbetreiber verpflichtend?
Die meisten Netzbetreiber verlangen die Anmeldung der Wallbox vor der Inbetriebnahme. 11kW Wallboxen können i.d.R. problemlos angeschlossen werden. Für Wallboxen mit 22 kW bedarf es der Freigabe durch den Netzbetreiber.
Kann ich meine Photovoltaikanlage mit Speicher auch nachträglich mit einer E-Auto Ladestation verbinden?
Das geht. Eine E-Ladestation ist prinzipiell ein klassischer Verbraucher und kann damit jederzeit in die Hausverteilung eingebunden werden. Soll die Wallbox auch intelligent laden, also überschüssigen Sonnenstrom nutzen, so ist die Kompatibilität zum Wechselrichter bzw. Energiemanagementsystem zu beachten.
Welche Kosten kommen auf mein Unternehmen zu bei Installation von E-Auto Ladestationen
Die Kosten für eine E-Ladestation im gewerblichen Anwendungsbereich variieren sehr stark da der Stellplaz sowie die Nutzungsform (öffentlich, halböffentlich, privat) eine große Rolle spielt. Bei etwa 1.500,- € netto geht’s los.
Welche Wartungskosten und andere laufenden Kosten erwarten mein Unternehem mit E-Auto Ladestationen?
E-Ladestationen sind weitestgehend Wartungsfrei. Für Ihre Betriebswirtschaftliche Kalkulation empfehlen wir 1% der Anschaffungskosten pro Jahr anzusetzen. Ggf. entstehen weitere Kosten durch einen Abrechnungsdienst-Anbieter oder Zählergebühren vom Energieversorger.
Gibt es besondere Bedingungen für die Lage der E-Auto Ladestationen auf dem Betriebsgelände?
Nein. Um die BoS-Kosten jedoch so gering wie möglich zu halten, empfehlen wir einen Montageort nahe der Hausverteilung. Bei einem Vor-Ort-Termin prüfen wir mit Ihnen gerne die möglichen Standorte.
Gibt es Förderungen für Unternehmen bei Einrichtung von E-Auto Ladestationen ? (Für die Mitarbeiter)
Ja. Ladeinfrastruktur im Gewerbe wird aktuell (Stand Juni 2020) stark gefördert. Für die Stadt München gibt es ganze 50% Zuschuss wenn die Wallbox auch mit Ökostrom betrieben wird. Zudem können Ihre Mitarbeiter von günstigen Konditionen fürs Laden profitieren. Wir beraten Sie dazu gerne.

6. Wirklich Eigenstrom

Was ist "Wirklich Eigenstrom"
Wirklich Eigenstrom von Polarstern ist ein fairer Ökostromtarif aus 100% Wasserkraft zu Ihrer Solaranlage mit Speicher.
Wer ist Polarstern?
Polarstern ist ein Inhabergeführter Ökostrom Anbieter mit Sitz in München. Der produzierte Strom wird zu 100% aus deutscher Wasserkraft oder Ökogas gewonnen.
Was ist der Unterschied zwischen Stromclouds und Polarstern?
Anbieter von sogenannten Stromclouds verstecken hinter der Cloud ihre Stromtarife und suchen dadurch eine Möglichkeit den Endkunden möglichst lange an Ihn zu binden. Polarstern und Wir möchten 100% Transparenz gegenüber dem Endkunden – deshalb gibt es den Wirklich Eigenstrom Tarif.

7. Mieterstrom

Gibt es eine Förderung bei Bereitstellung von PV-Strom für die Mieter meines Mietshauses?
Ja, seit 2017 kann für Mieterstrom-Projekte mit einer Photovoltaikanlage die Mieterstromförderung aus dem EEG beantragt werden. Hier gibt es einige Vorgaben zu beachten. Genaueres dazu finden Sie hier: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Verbraucher/Vertragsarten/Mieterstrom/Mieterstrom_node.html
Muss die Photovoltaikanlage, die Strom für meine Mieter erzeugt, sich auf dem Wohnhaus befinden?
Nicht zwingend, die PV-Anlage kann auch z.B. auf einem Nebengebäude wie Garage oder Carport installiert werden. Die Anlage muss jedoch im entsprechenden Hausnetz angeschlossen werden.
Kann ich einen Stromspeicher für meine Mieter installieren um den Eigenverbrauch zu erhöhen?
Ja. Gewerbe-Stromspeicher lohnen sich besonders für Mieterstrommodelle und werden hier zum Teil gesondert gefördert.
Warum wir, Emondo, den Stromanbieter Polarstern empfehlen?
Da Mieterstrom-Konzepte nach wie vor sehr aufwändig in der Umsetzung sind, empfiehlt es sich hierfür einen Energieversorger mit ins Boot zu holen. Polarstern gilt als Pionier im Mieterstrom und besitzt die nötige Kompetenz.

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Michael Berndorfer
Technischer Vertrieb
 089 4141 747 0

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Wissenswertes

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