Photovoltaik fürs Eigenheim

Photovoltaik für Ihr Eigenheim – warum sich das lohnt!

Über das Thema Photovoltaik wurde und wird stets angeregt diskutiert. Zurzeit sind es die stark gesunkenen Einspeisevergütungen, die im Fokus des Interesses stehen. Viele Eigenheimbesitzer und Bauherren sind deshalb etwas verunsichert, wenn es um die Anschaffung einer Photovoltaikanlage geht. Dabei wird vielfach übersehen, dass es nicht nur um die Einspeisung in öffentliche Stromnetze geht, wenn das Eigenheim mit einer Photovoltaikanlage bestückt wird. In der richtigen Dimensionierung als Komplettsystem mit Speichereinrichtung kann Photovoltaik den Eigenheimbesitzer bis zu 80% autark vom öffentlichen Stromnetz machen. Das ist der große Vorteil einer solchen Anlage.

Photovoltaik – für das Eigenheim nur als Komplettsystem mit Stromspeicher

Aufgrund der gesunkenen Preise für die Einspeisung von Strom in das öffentliche Netz macht es sich heute bezahlt, den durch eine Photovoltaikanlage mit dem eigenen Heim produzierten Strom in größerem Umfang selbst zu verbrauchen. Denn mit einer korrekt dimensionierten Anlage kann man den eigenen Strom immer noch erheblich günstiger produzieren als ihn öffentliche Versorger jemals anbieten könnten. Ein integrierter Stromspeicher vergrößert den Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stromes für die gesamte Photovoltaikanlage. Ist das Speichersystem angemessen dimensioniert, kann der Eigenverbrauch einer entsprechenden Anlage auf über 60-80% erhöht werden. Dem steht gegenüber, dass mit einem entsprechend ausgerichteten Stromspeicher bis zu 60% des von extern bezogenen Stromes eingespart werden kann. Der Energiespeicher fängt dabei Leistungsspitzen auch in Anlagen auf, die an ein Netz gekoppelt sind und sorgt für eine Entlastung der öffentlichen Netze.

Photovoltaik für das Eigenheim – wie wird die Anlage eine lohnenswerte Investition?

Photovoltaikanlagen werden durch bestimmte Kennziffern definiert. Eine davon ist die Spitzenleistung. Diese wird in der Einheit Kilowatt Peak – Abkürzung kWp– angegeben. Die Spitzenleistung wird dabei unter bestimmten Standardbedingungen (Englisch: Standardtest Conditions) ermittelt. Diese Standardbedingungen erfassen unter anderem, dass die Module mit einer Strahlungsleistung von 1000 W/Quadratmeter bei einer Mitteltemperatur von 25° und einer Air Mass von 1,5 arbeiten. Die Angabe der kWp ist ein Vergleichsmaßstab für verschiedene Eigenschaften der Anlage. So kann man etwa bestimmen, welche Fläche eine Photovoltaikanlage für 1 kWp benötigt. In Beziehung zur vorhandenen Dachfläche auf dem Eigenheim kann ferner berechnet werden, wie viel Kilowatt Peak mit verschiedenen Modulen auf dieser Dachfläche idealerweise produziert werden können. Das Kilowatt Peak wird schließlich dazu benutzt, um die Preise von Solarmodulen zu vergleichen. Außerdem wird die Angabe Wattpeak-Leistung benötigt um die Auslegung der Wechselrichter entsprechend zu dimensionieren.

Diese Kennziffer in der Einheit kWp ist jedoch nicht die einzige Richtgröße für die passende Dimensionierung einer Photovoltaikanlage. Vielmehr sollten einige weitere Grundsätze beachtet werden, insbesondere, wenn es um die Auswahl des Stromspeichers geht.

Sinn eines effizienten Solarstromspeichers ist es, den tagsüber erzeugten Strom in Batterie- Systemen so intelligent zu speichern, dass Strom bis zum nächsten Morgen abgerufen und verbraucht werden kann, beziehungsweise einer Einspeisung zugeführt wird. Stromspeicher sichern die Stromversorgung auch dann, wenn es dunkel ist oder aufgrund bestimmter Witterungsbedingungen kein Strom produziert wird. Deshalb sollte man die entsprechende Batterie sehr sorgfältig auswählen, weil diese für die Wirtschaftlichkeit der gesamten Photovoltaikanlage für das Eigenheim entscheidend ist.

  • Die Größe der Batterie richtet sich nach dem individuellen Strombedarf. Der typische Haushalt benötigt etwa zwischen 10 Kilowattstunden (kWh) täglich. Neben der Größe sollte auch auf die Leistungsabgabe geachtet werden. Die passende Batterie muss Leistungsspitzen sicher erfüllen können, wie sie etwa Durchlauferhitzer für Warmwasser oder der Herd in der Küche fordern.
  • Ob man eine Bleibatterie oder ein Lithium-Akku auswählt, ist in Fachkreisen eine fast ideologische Frage. Lithium-Batterien sind teurer als Bleibatterien, dafür kann man sie bis 80 % oder sogar 90 % entladen, während Bleibatterien nur etwa bis zu 50 % entladen werden können.
  • Bei der Berechnung der Wirtschaftlichkeit eines Stromspeichers sollte man das sogenannte Schwachlastverhalten beobachten. Vielfach läuft ein Stromspeicher nur in Teillast. Ähnlich wie man über das Kilowattpeak Vergleiche zur gesamten Anlage anstellen kann, kann man bei den Ladezeiten im Verhältnis zur Größe der Batterie Stromspeichersysteme untereinander vergleichen. Eine große Batterie, die zu langsam lädt, wird sich im Ergebnis nicht rechnen.

Fazit: Photovoltaik auch für das Eigenheim!

Wer eine entsprechende Photovoltaikanlage richtig dimensioniert und sich bei der Auswahl der Batterie fachmännisch beraten lässt, wird auch als Eigenheimbesitzer viele Vorteile aus einer Photovoltaikanlage ziehen. Das gilt selbst dann, wenn die Einspeisevergütung für Strom noch weiter sinken sollte.